An der zentral gelegenen Bahnhofstraße 18a in Wedel plant die Stadtsparkasse ein markantes Neubauprojekt. Nachdem das Vorhaben bereits vor einigen Jahren unter anderer Bauträgerschaft konzipiert wurde, hat die Sparkasse als neue Eigentümerin die Planungen grundlegend überarbeitet, um sie an die aktuellen Anforderungen des Wohnungsmarktes und die gestiegenen Baukosten anzupassen.
Die aktuelle Planung sieht eine effizientere Nutzung des Grundstücks vor, wobei das Gebäude im Vergleich zu früheren Entwürfen eine größere Grundfläche einnimmt. Die wesentlichen Eckpunkte des Projekts umfassen:
Die Stadtsparkasse wird den Großteil der Wohnungen vermieten, während ein kleinerer Teil veräußert werden soll. Das Projekt richtet sich insbesondere an Bürgerinnen und Bürger, die ihre Wohnsituation verändern möchten – etwa Senioren, die aus zu groß gewordenen Häusern in eine zentrale, barrierearme Lage umziehen wollen.
Geförderter Wohnraum ist in diesem Projekt nicht vorgesehen. Dies wird mit den aktuell schwierigen Förderrichtlinien und der Tatsache begründet, dass das zusätzliche Geschoss unter der relevanten Grenze von 1.500 m² liegt. Stattdessen verpflichtet sich der Bauherr zur Zahlung einer Infrastrukturfolgekostenabgabe für das zusätzliche Stockwerk.
Das Projekt soll nach Möglichkeit über den sogenannten „Bauturbo“ genehmigt werden. Sollte dies nicht möglich sein, behält sich der Bauherr vor, das Projekt auf Basis des bereits existierenden Bauvorbescheids (drei Geschosse plus Staffel) umzusetzen.
Der Baubeginn ist für den Sommer 2027 projektiert, da zu diesem Zeitpunkt die derzeit noch bestehenden Mietverträge auf dem Gelände auslaufen.