Die ursprünglich geplante Fassadenbegrünung wird aus Gründen der Realisierbarkeit und Nachhaltigkeit durch ein neues Konzept ersetzt: farbiges Streckmetallgewebe in den vier Himmelsrichtungen, ergänzt durch Aufenthaltsbereiche mit Bäumen und Sitzgelegenheiten rund um das Gebäude.
Die Fraktionen reagierten unterschiedlich: Während Bündnis 90 / Die Grünen den Wegfall der Fassadenbegrünung kritisierten, begrüßten CDU und WSI die überarbeitete, pflegeleichtere Gestaltung. Medac betonte, dass Gespräche mit Betreibern zur Integration von E-Ladestationen laufen.
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Das Land bat die Stadt Wedel um Prüfung, ob bei gefördertem Wohnungsbau auf die Erhebung der Infrastrukturabgabe verzichtet werden könne. Die Stadt verwies auf ihre angespannte Haushaltslage und auf die Tatsache, dass diese Abgabe ein wichtiges Instrument zur Finanzierung von Kitas und Schulen darstellt.
Weitere Hintergründe zur Diskussion gibt es im Artikel auf wedel-politik.de.
Die Umsetzung des Ratsbeschlusses (30 % geförderter Wohnraum bei neuen Projekten) stellt Verwaltung und Politik vor rechtliche und praktische Herausforderungen – insbesondere dann, wenn keine Förderung bewilligt wird.
Die CDU-Fraktion möchte die Option offenhalten, Projekte auch ohne Förderung zu realisieren – allerdings ohne Anspruch auf geförderten Wohnraum. Die SPD regte kreative Kompensationen an, etwa über Belegungsrechte oder landesseitige Entlastungen.
Die Verwaltung kündigte an, entsprechende Vertragsformulierungen vorzubereiten und mit der Politik in den Austausch zu gehen.
Keine Beschlüsse gefasst.