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Sozialausschuss am 13. Januar 2026:

Worum geht es in der Sitzung – und welche Entscheidungen stehen an?

Der Sozialausschuss der Stadt Wedel befasst sich am Dienstag, 13. Januar 2026, vor allem mit der Frage, welche sozialen Einrichtungen in den Jahren 2026 und 2027 Zuschüsse erhalten und in welcher Höhe.
Kernpunkt der Sitzung ist TOP 4.1: Zuschüsse für soziale Einrichtungen im Doppelhaushalt 2026/2027.


Wann und wo tagt der Sozialausschuss?

  • Datum: Dienstag, 13.01.2026
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: Sitzungsraum Vejen, Rathaus Wedel
  • Gremium: Sozialausschuss der Stadt Wedel

Die Sitzung beginnt mit einer Einwohnerfragestunde, in der Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen können.


TOP 4.1: Welche Zuschüsse für soziale Einrichtungen sind geplant?

Kurzantwort:
Die Verwaltung legt dem Sozialausschuss eine Übersicht aller beantragten und vorgeschlagenen Zuschüsse für soziale Einrichtungen für 2026 und 2027 vor. Ziel ist es, unter finanziell schwierigen Rahmenbedingungen eine tragfähige Förderung sozialer Arbeit sicherzustellen.

Worum geht es konkret?

Soziale Träger, Vereine und Initiativen können bei der Stadt Wedel Zuschüsse beantragen, etwa für:

  • Präventionsarbeit,
  • Beratungsangebote,
  • Begegnungsstätten,
  • Integrations- und Familienarbeit,
  • Hilfen für besonders schutzbedürftige Gruppen.

Unterschieden wird zwischen:

  • Zuschüssen mit Einzelanträgen (jährlich neu zu entscheiden)
  • Zuschüssen mit bestehenden Verträgen (laufende Verpflichtungen)

Welche Summen stehen im Raum?

Gesamtüberblick (Verwaltungsvorschlag):

Jahr Gesamtzuschüsse
2026 487.400 €
2027 455.900 €

Zum Vergleich:

  • 2025 lagen die Zuschüsse noch bei 566.594 €
    → Das entspricht einer spürbaren Reduzierung über zwei Jahre hinweg. 

Welche Einrichtungen sind betroffen?

Zuschüsse mit Einzelanträgen (Auswahl)

  • Arbeitskreis „Lautstark“ (Prävention sexualisierte Gewalt)
  • Arbeitskreis gegen Rechtsradikalismus
  • Diakonie Migration (DiakoMigra)
  • Familienbildung Wedel e. V.
  • Frauen helfen Frauen (Frauenhaus Wedel)
  • Türkischer Elternbund Wedel
  • Willkommenscafé

Entwicklung:
Die beantragten Mittel liegen deutlich über dem Verwaltungsvorschlag. Die Verwaltung schlägt vor, nicht allen Erhöhungswünschen zu folgen, sondern Zuschüsse teils zu deckeln oder zu reduzieren.


Zuschüsse mit Verträgen (Auswahl)

  • AWO (Tagesstätte / Sozialberatung)
  • DRK (Begegnungsstätte, Betreutes Wohnen)
  • Lebenshilfe für Behinderte
  • AG Netzwerk Wedel

Hier bestehen vertragliche Bindungen, die den finanziellen Spielraum der Stadt einschränken. Einzelne Verträge laufen jedoch aus oder wurden bereits gekündigt, was sich ab 2027 entlastend auswirken soll.


Was empfiehlt die Verwaltung – und warum?

Empfehlung der Verwaltung:

  • Anerkennung der sozialen Bedeutung aller Einrichtungen
  • Gleichzeitig: Anpassung der Zuschüsse an die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt

Begründung:

  • Der Haushalt 2026/2027 ist weiterhin strukturell defizitär
  • Freiwillige Leistungen – dazu zählen viele soziale Zuschüsse – stehen unter besonderem Konsolidierungsdruck
  • Ziel ist es, soziale Angebote nicht abrupt zu streichen, sondern schrittweise zu reduzieren oder neu zu ordnen

Welche Folgen hat das für soziale Angebote in Wedel?

Kurzfristig (2026/2027):

  • Fortführung aller wesentlichen Angebote
  • Teilweise geringere finanzielle Ausstattung
  • Höherer Eigenmittel- und Spendenbedarf bei Trägern

Mittelfristig:

  • Zunehmender Druck auf Einrichtungen ohne langfristige Verträge
  • Diskussion über Prioritäten in der sozialen Infrastruktur wahrscheinlich

Weitere Themen der Sitzung (kurz eingeordnet)

 


Ist die Sitzung öffentlich?

Ja.
Die Sitzung des Sozialausschusses ist öffentlich, einschließlich der Einwohnerfragestunde.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen und Fragen stellen. 

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