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Sachstandsbericht: Erläuterungen zur neuen Gebührensatzung für die Ganztagsbetreuung in Wedel

Im Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss am 13. Mai 2026 wurde der aktuelle Sachstand zur neuen Beitragsordnung für die Ganztagsbetreuung an den Wedeler Grundschulen vorgestellt. Das Thema betrifft viele Familien in unserer Stadt. Um Ihnen einen transparenten Überblick zu geben, fasse ich die wichtigsten Punkte und Hintergründe der Vorlage zusammen.

Zwei unterschiedliche Beitragsmodelle

Es wird für eine Übergangszeit zwei verschiedene Berechnungsmodelle geben:

  • Für Schülerinnen und Schüler, die ab dem 1. August 2026 eingeschult werden und unter den neuen Rechtsanspruch fallen, gilt eine neue Gebührenstruktur, die sich an den Förderrichtlinien des Landes Schleswig-Holstein orientiert.
  • Für Kinder der Klassen 2 bis 4, die keinen Rechtsanspruch haben, wird die bisherige Beitragsordnung angewandt. Diese beinhaltet die bereits beschlossene Gebührenerhöhung von 10 Prozent. Diese Regelung gilt noch für maximal drei Jahre, bis alle Jahrgänge in den Rechtsanspruch hineingewachsen sind.

Die Verwaltung merkt an, dass ein einheitliches System im Sinne des Bürokratieabbaus und der Transparenz sinnvoller wäre. Eine Ausweitung der neuen Konditionen auf alle Jahrgänge wäre jedoch eine freiwillige Leistung der Stadt, die zu erheblichen Mehrkosten führen würde. Gemäß unseres Konsolidierungsbeschlusses bedarf es hierfür einer Gegenfinanzierung, die im aktuellen Doppelhaushalt 2026/2027 nicht abgebildet ist. Eine aufwandsneutrale Umsetzung ist nicht möglich, da die neuen Fördermittel des Landes lediglich die Ausgaben für den ersten Jahrgang abdecken.

Aus "Schulkinderbetreuung" wird "Ganztagsbetreuung"

  • Mit der rechtlichen Anpassung ändert sich auch der offizielle Begriff in Wedel.
  • Die Nachmittagsbetreuung unterliegt nun formal dem Schulgesetz und ist keine unabhängige Betreuungsinstanz mehr.
  • Dies soll die konzeptionelle Verzahnung von Schulvormittag und Nachmittag zu einer gemeinsamen Schule verdeutlichen.

Die neuen Kosten im Überblick

Moorwegschule (MWS) und Altstadtschule (ATS):

  • Die Beiträge orientieren sich an einer 5-Tage-Woche und sind auf volle Euro abgerundet.
  • Ein 8-Stunden-Platz kostet zukünftig 135 Euro im Monat.
  • Für 7 Stunden fallen 118 Euro an, für 6 Stunden sind es 101 Euro.
  • In diesen Beiträgen sind die Kosten für die Teilnahme an der Ferienbetreuung bereits inkludiert.

Albert-Schweitzer-Schule (ASS):

  • Als gebundene Ganztagsschule erfüllt die ASS den Rechtsanspruch von Montag bis Donnerstag bereits kostenfrei.
  • Zur Abdeckung des Rechtsanspruchs am Freitag (Betreuung von 13 bis 16 Uhr) fallen monatliche Beiträge an.
  • Ein Betreuungsplatz für 6 Stunden an diesem einen Tag kostet 20 Euro, für 7 Stunden 23 Euro und für 8 Stunden 27 Euro.

Geschwisterermäßigung und Sozialstaffel

  • Gemäß den Richtlinien wird eine Geschwisterermäßigung angewandt: Für das zweite Kind in der Ganztagsbetreuung gibt es eine Ermäßigung von 50 Prozent.
  • Für das dritte und jedes weitere Kind entfallen die Gebühren zu 100 Prozent.
  • Familien mit geringem Einkommen können eine Reduzierung beantragen.
  • Bezieher von Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld oder Kinderzuschlag werden auf Antrag komplett von den Gebühren befreit.

Vertragslaufzeiten und Flexibilität

  • Um den Verwaltungsaufwand zu senken, erhalten die Erstklässler ab diesem Sommer Betreuungsverträge, die über die gesamte Grundschulzeit laufen, anstatt wie bisher nur für ein Jahr.
  • Der Wunsch vieler Eltern nach einer flexibleren, tageweisen Buchung der Betreuung ist in der Satzung explizit nicht vorgesehen.
  • Die Verwaltung begründet dies zum einen mit dem Bildungsanspruch des Landes, der eine regelmäßige Teilnahme vorsieht, um Vormittag und Nachmittag sinnvoll zu verzahnen.
  • Zum anderen würden flexible Einnahmen bei gleichbleibenden fixen Personalkosten der festangestellten städtischen Mitarbeiter zu einer Unterfinanzierung führen.

Weitere Informationen zum Thema

Ihr Jan Lüchau

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Die Zukunft der Musikschule Wedel: Was plant die Verwaltung?

Das Thema Haushaltskonsolidierung macht auch vor den städtischen Bildungseinrichtungen keinen Halt. Aktuell liegt dem Rat der Stadt eine Beschlussvorlage (BV/2026/026) vor, die eine weitreichende Umstrukturierung der Wedeler Musikschule vorsieht. Hier sind die sachlichen Hintergründe und Pläne der Verwaltung zusammengefasst.

Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Wedel soll das derzeitige, marode Gebäude der Musikschule mittelfristig geräumt werden. Das Hauptziel dieser Maßnahme ist es, die hohen Sanierungs- und Unterhaltungskosten des bestehenden Gebäudes zu reduzieren.

Der Beschlussvorschlag im Detail

Die Verwaltung (und die eingesetzte Projektgruppe) hat geprüft, wie eine Verlagerung aussehen könnte und schlägt ab dem Schuljahr 2027/2028 folgendes Konzept vor:

  • Verwaltungssitz im Reepschlägerhaus: Die Musikschulverwaltung, bestehend aus 3 Personen, soll in das denkmalgeschützte Reepschlägerhaus ziehen. Aus Gründen des Datenschutzes und zum Schutz empfindlicher Instrumente soll das Haus ausschließlich der Musikschule vorbehalten sein. Auch kleinere Konzerte und einzelner Unterricht könnten hier stattfinden.
  • Unterricht in den weiterführenden Schulen: Die benötigten 15 Musik-Unterrichtsräume sollen an das Johann-Rist-Gymnasium (JRG), die Gebrüder-Humboldt-Schule (GHS) und die Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule (EBG) ausgelagert werden.
  • Unterrichtszeiten: Die Schulen haben bereits signalisiert, dass der Musikschulunterricht dort ab 14:00 Uhr (nach Abstimmung) und gesichert ab 16:30 Uhr stattfinden kann.
  • Kosten der Maßnahme: Für den Umzug, die Nutzungsgenehmigung für das Reepschlägerhaus sowie die notwendige akustische Ertüchtigung der 15 Klassenräume kalkuliert die Verwaltung mit einmaligen Kosten in Höhe von ca. 200.000 Euro. Diese Mittel sind im aktuellen Haushalt noch nicht eingeworben und müssten in einem Nachtragshaushalt 2027 bereitgestellt werden.

Welche Alternativen wurden geprüft?

Neben dem favorisierten Umzug hat die Verwaltung zwei weitere Varianten mit ihren finanziellen Konsequenzen beleuchtet:

  • Variante 1 (Sanierung): Das jetzige Musikschulgebäude wird mittelfristig saniert. Die Kosten hierfür würden sich auf ca. 700.000 Euro belaufen.
  • Variante 2 (Umzug in die Villa): Die Verwaltung der Musikschule zieht in die "Villa der Stadt Wedel", während der Unterricht ebenfalls an die Schulen verlagert wird. Dies würde das soziale Angebot in der Villa jedoch einschränken. Die Kosten für diesen Weg lägen bei ca. 240.000 Euro.

Lesen Sie auch: Wie sind Musikschulen in Schleswig-Holstein normalerweise organisiert?

BKS-Sitzung am 11. März: Fachkräfte für unsere Kitas und neue Chancen für den Haushalt

Vorschau auf die kommenden Beratungen im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport

Die nächste Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport (BKS) am 11.03.2026 wird sich mit zwei richtungsweisenden Themen befassen: der Gewinnung von pädagogischem Fachpersonal und der Neugestaltung des Kita-Haushalts nach der Ablehnung des ursprünglichen Entwurfs.

Praxisintegrierte Ausbildung (PiA): Ein starkes Signal für die Kitas

Um dem Fachkräftemangel in den Kindertagesstätten aktiv zu begegnen, steht der Abschluss eines Kooperationsvertrages mit dem Kreis Pinneberg auf der Tagesordnung. Die praxisintegrierte Ausbildung (PiA) bietet angehenden Erzieherinnen und Erziehern eine attraktive Vergütung bereits während der Ausbildung, was die Attraktivität des Berufsfeldes deutlich erhöht.

  • Stellenplanung: Für das Jahr 2026 ist die Besetzung von drei PiA-Stellen vorgesehen. In den Folgejahren soll dieses Kontingent auf bis zu sechs Stellen ausgeweitet werden.
  • Finanzielle Entlastung: Durch den Vertrag beteiligt sich der Kreis an den Kosten. Für das Jahr 2026 stehen geplanten Aufwendungen von rund 169.000 Euro voraussichtliche Erträge durch Zuweisungen von etwa 112.000 Euro gegenüber.
  • Zukunftssicherung: Die Förderung ist aktuell bis zum Ausbildungsjahr 2028 gesichert, was Planungssicherheit für die Träger schafft.

Haushalt 2026/2027: Chance durch die Extra-Runde

Die Ablehnung des Gesamthaushalts führt dazu, dass die Planungen erneut beraten werden können.

In der ursprünglichen Planung wären viele Positionen lediglich mit einem Sperrvermerk versehen worden. Das hätte bedeutet, dass diese Gelder zwar im Budget stehen, aber erst nach einer gesonderten Diskussion und Freigabe durch den Ausschuss hätten genutzt werden können. Die Trägeranmeldungen sind nicht-öffentlich.

Die öffentliche Sitzung findet am 11.03.2026 um 19:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Beratungen vor Ort zu verfolgen.

Zukunft der Kita Löwenzahn: Neubau am Standort Voßhagen geplant

Die Stadtverwaltung Wedel hat eine neue Beschlussvorlage (BV/2026/008) für den Neubau der Kindertagesstätte „Löwenzahn“ vorgelegt. Das Projekt am Standort Voßhagen 93 sieht einen vollständigen Ersatzbau sowie eine umfassende Übergangslösung für die Bauphase vor.

Hintergrund: Warum ein Neubau notwendig ist

Das aktuelle Gebäude der Kita Löwenzahn, das auf einem Erbbaugrundstück der Stadt Wedel steht, weist erhebliche strukturelle Mängel auf:

  • Bausubstanz: Das Gebäude wurde in Leichtbauweise mit lediglich 6 cm dicken Wänden errichtet.
  • Energieeffizienz: Aufgrund der dünnen Wände ist eine energetische Sanierung wirtschaftlich nicht darstellbar.
  • Schadstoffbelastung: Bereits 2023 wurde eine Formaldehyd-Belastung festgestellt. Obwohl aktuelle Gutachten noch keine unmittelbare Gefahr bescheinigen, stufen Experten das Gebäude als „abgängig“ ein.

Sowohl Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen als auch Machbarkeitsstudien kommen zu dem Schluss, dass ein Neubau die sinnvollste Lösung darstellt.

Das geplante Bauvorhaben

Um die bewährten Außenanlagen der Kita weitgehend zu erhalten, soll der Neubau auf dem „Fußabdruck“ des bisherigen Gebäudes entstehen. Die Planungen sehen folgende Eckpunkte vor:

  • Kapazität: Platz für bis zu 110 Kinder (vier Elementargruppen und drei Krippengruppen).
  • Partnerschaft: Die Stadt plant, den Neubau durch „bauwerk Kirchliche Immobilien“ (ein Werk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein) realisieren zu lassen.
  • Finanzierungsmodell: Der Kirchenkreis übernimmt Planung, Bau, Finanzierung und Instandhaltung. Die Stadt Wedel würde das Gebäude langfristig mieten.

Interimslösung: Container am Voßhagen

Da der Kita-Betrieb während der Bauzeit aufrechterhalten werden muss, schlägt die Verwaltung eine Containeranlage direkt auf dem Grundstück am Voßhagen 93 vor.

Für diese Übergangslösung – einschließlich notwendiger Rodungsmaßnahmen und Mieten – sind Haushaltsmittel in Höhe von **610.000 Euro** veranschlagt, die von der Stadt Wedel zu tragen sind. Diese Kosten würden auch anfallen, sollte die Stadt das Projekt in Eigenregie bauen.

Politischer Zeitplan

Die Vorlage wird zunächst am 11.02.2026 im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport vorberaten. Die endgültige Entscheidung über das Projekt und die Bereitstellung der Mittel soll der Rat der Stadt Wedel am 26.02.2026 treffen.

Quelle: Beschlussvorlage BV/2026/008 der Stadt Wedel.

BKS-Sitzung in Wedel: Kita Löwenzahn Neubau und Haushalt 2026 im Fokus

Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, tritt der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport (BKS) der Stadt Wedel zu einer richtungsweisenden Sitzung zusammen. Die Tagesordnung verspricht spannende Einblicke in die soziale Infrastruktur unserer Stadt, auch wenn zu den größten Projekten derzeit noch detaillierte Informationen der Verwaltung ausstehen.

Eckpunkte der Sitzung

  • Termin: Mittwoch, 11.02.2026, um 19:00 Uhr 
  • Ort: Ratssaal des Rathauses Wedel, Rathausplatz 3-5 (barrierefrei) 
  • Vorsitz: Christian Freitag von Dören 

Sollte die Zeit am Mittwoch nicht ausreichen, ist bereits ein Ausweichtermin für Donnerstag, den 19.02.2026, vorgesehen.


Die Schwerpunkte: Kita-Neubau und Finanzen

Zwei Themen stehen besonders im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, auch wenn die Verwaltung die entsprechenden Unterlagen erst kurzfristig nachreichen wird:

1. Neubau der Kita Löwenzahn (TOP 8)

Der geplante Neubau der Kita Löwenzahn ist ein zentrales Vorhaben für die Wedeler Kinderbetreuung. Diskutiert wird in dieser Sitzung insbesondere die Containerlösung, die als Übergang während der Bauphase dienen soll. siehe: Zukunft der Kita Löwenzahn: Neubau am Standort Voßhagen geplant.

2. Haushaltssatzung 2026/2027 (TOP 9.1)

Die finanzielle Planung für den Produktbereich Kindertageseinrichtungen steht zur Beratung an. Angesichts der allgemeinen Haushaltslage in Wedel ist dies ein kritischer Punkt für die kommenden zwei Jahre.

Klimaschutz und Haushaltskonsolidierung

Weitere Themen:

  • Projekt "Klimafrösche": Der Abschlussbericht für das Jahr 2025 zeigt auf, wie Wedeler Kitas aktiv den Klimaschutz in den Alltag integrieren.
  • Haushaltssicherung: Unter TOP 11.3.1 informiert die Verwaltung über den aktuellen Stand der Haushaltskonsolidierung. Ein Thema, das für die langfristige Stabilität der Stadtfinanzen von höchster Relevanz ist.
Bürgerbeteiligung erwünscht: Zu Beginn der Sitzung findet eine Einwohnerfragestunde statt[cite: 13]. Hier haben Sie die Möglichkeit, Fragen direkt an die Verwaltung und die politischen Vertreter zu richten[cite: 13].

Ich werde die Sitzung für Sie begleiten und zeitnah über die Ergebnisse informieren, insbesondere sobald die Unterlagen zu den Kitas und dem Haushalt öffentlich einsehbar sind.

Worum geht es in der BKS-Sitzung am 14. Januar 2026?

Kurzantwort:
Der Bildungsausschuss berät über den Doppelhaushalt 2026/2027 mit Schwerpunkt Kindertagesstätten. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in Kitas, laufende Betriebskosten, zusätzliche Zuschussbedarfe der Träger sowie die Frage, wie diese Ausgaben trotz angespannter Finanzlage eingeordnet werden.

Wann und wo tagt der Ausschuss?

  • Datum: Mittwoch, 14. Januar 2026
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: Ratssaal des Rathauses Wedel (barrierefrei)
  • Gremium: Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport (BKS)
  • Sitzung: öffentlich (mit nichtöffentlichem Teil)

TOP 5.1: Was bedeutet der Haushalt 2026/2027 konkret für die Kindertagesstätten?

Kurzantwort:
Der Ausschuss berät, wie viel Geld 2026 und 2027 für Kitas vorgesehen ist, wofür es ausgegeben werden soll und welche zusätzlichen Mittel die Stadt Wedel finanzieren müsste, um den Betrieb und notwendige Investitionen sicherzustellen.

Worum geht es inhaltlich?

Im Produktbereich Kindertagesstätten werden zwei große Kostenblöcke behandelt:

  1. Investitionen
    (z. B. Sanierungen, Neubauten, technische Ausstattung, Außengelände)
  2. Laufende Zuschüsse an die Träger
    (z. B. Personalkosten, Verwaltungskosten, Gebäudeunterhaltung)

Beide Bereiche stehen unter dem Vorbehalt der allgemeinen Haushaltslage.

Welche Investitionen sind für 2026 vorgesehen?

Kurzantwort:
Für Kitas sind Investitionen in Millionenhöhe geplant. Ein großer Teil entfällt auf bauliche Maßnahmen, Sicherheitsauflagen und bereits begonnene Projekte.

Zentrale Punkte (zusammengefasst):

  • Kath. Kita St. Marien
    • Restzahlung Neubau: 316.000 €
    • Dachsanierung Altbau (ggf. noch aus 2025): 640.000 €
    • Sanierung Außengelände: 80.000 €
    • Weitere Sanierungs- und Ausstattungsmaßnahmen
  • Weitere Träger (Auswahl):
    • DRK, AWO, Lebenshilfe, evangelische Kitas
    • Maßnahmen u. a.:
      • Austausch von Spielgeräten (Dekra-Auflagen)
      • Sanierung von Sanitäranlagen
      • Schallschutz, Brandschutz, Zugangskontrollen
      • Digitalisierung (Tablets, WLAN)

➡️ Gesamtvolumen der Investitionsanmeldungen 2026 (Kitas): rund 1,49 Mio. €

Welche laufenden Mehrkosten melden die Kita-Träger an?

Kurzantwort:
Viele Träger beantragen deutlich höhere Zuschüsse, insbesondere für Personal-, Verwaltungs- und Sachkosten. Begründet wird dies mit Preissteigerungen, Tarifabschlüssen und gestiegenen Anforderungen.

Typische Begründungen der Träger:

  • Steigende Personalkosten (Tariferhöhungen, PiA-Stellen)
  • Höhere Verwaltungskosten (teilweise über den vertraglich vereinbarten Pauschalen)
  • Mehrkosten bei:
    • Gebäudeunterhaltung
    • Energie
    • Sicherheits- und Prüfauflagen (DGUV, Dekra)
    • Digitalisierung und IT

Beispielhafte Größenordnungen:

  • Verwaltungskosten:
    • beantragt teils 9,7–10 % statt vertraglich 7 %
  • Zusätzliche Zuschussbedarfe:
    • je nach Einrichtung fünf- bis sechsstellige Beträge

Die Verwaltung weist in mehreren Fällen darauf hin,
dass vertragliche Grenzen bestehen und nicht alle Mehrkosten refinanziert werden können.

Was empfiehlt die Verwaltung?

Kurzantwort:
Die Verwaltung schlägt vor, die notwendigen Mittel einzuplanen, weist aber zugleich auf vertragliche Begrenzungen, Verschiebemöglichkeiten und die gesamtstädtische Haushaltslage hin.

Konkret bedeutet das:

  • Priorisierung zwingend notwendiger Investitionen
  • Teilweise Verschiebung nicht dringlicher Maßnahmen
  • Hinweis auf:
    • bestehende Finanzierungsvereinbarungen
    • fehlende Gegenfinanzierung einzelner Forderungen
    • langfristig steigende Belastung des Haushalts

TOP 5.2: Was passiert mit der Haushaltssatzung 2026/2027 insgesamt?

Kurzantwort:
Der BKS gibt eine fachliche Stellungnahme ab. Die Entscheidung über den Haushalt trifft später der Rat.

Die finanzielle Gesamtlage – strukturelles Defizit, hohe Investitionen, steigende Kassenkredite – ist bereits ausführlich in einem separaten Artikel dargestellt und wird hier nicht erneut erläutert.

TOP 4: Investitionszuschuss für eine Spülmaschine – warum wird das Thema trotzdem aufgerufen?

Kurzantwort:
Der Punkt steht auf der Tagesordnung, Unterlagen liegen aber noch nicht vor.

Ohne Vorlage:

  • keine Darstellung der Kosten
  • keine Verwaltungsempfehlung
  • keine Beratung im Detail

Eine inhaltliche Bewertung ist daher erst in einer späteren Sitzung möglich.

Weitere Tagesordnungspunkte in Kürze

  • Einwohnerfragestunde: Fragen aus der Bürgerschaft
  • Anhörung der Beiräte
  • Bericht aus den Schulen
  • Bericht der Verwaltung, u. a. zur Haushaltskonsolidierung
  • Mitteilungen und Anfragen

Können Bürgerinnen und Bürger teilnehmen?

Ja.
Die Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport ist öffentlich.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Sitzung im Ratssaal des Rathauses Wedel verfolgen und in der Einwohnerfragestunde Fragen stellen.

Sitzung des BKS am 26.11.2025

Am Mittwoch, den 26. November 2025, um 19:00 Uhr, tagt der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport im Ratssaal des Wedeler Rathauses. Falls die Tagesordnung nicht abgeschlossen wird, steht vorsorglich ein Folgetermin am 3. Dezember bereit. Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Themen der öffentlichen Sitzung.

Einwohnerfragestunde und Berichte

Zu Beginn haben Bürgerinnen und Bürger wie immer die Möglichkeit, Fragen an Verwaltung und Politik zu stellen. Anschließend folgen die regulären Kurzberichte aus Schulen und Beiräten.

TOP 4 – CDU-Antrag: Vorbereitung Konzeption Neubau Moorwegschule

Dieser Punkt wird behandelt, aber die Inhalte sind bereits ausführlich auf wedel-politik.de dargestellt:

CDU-Antrag: Neubau der Moorwegschule soll geprüft werden

TOP 5 – Beantragung von Fördermitteln für Sportstätten

Der Antrag der Grünen ist angekündigt, aber es liegen noch keine Unterlagen vor. Details werden daher erst in der Sitzung bekannt.

TOP 6 – Haushaltssatzung 2026/2027 – Bereich Kindertagesstätten

Die Haushaltsberatung findet statt. Die Hintergründe zum Haushalt sind bereits hier ausführlich dargestellt:

Haushalt 2026/27 – Wedel unter massivem finanziellem Druck

TOP 7 – Zuschuss für die Dachsanierung der Kita St. Marien (Altbau)

Der entscheidende Punkt der Sitzung betrifft die Zukunft der katholischen Kita St. Marien in der Feldstraße 10. Das Gebäude weist erhebliche Schäden auf: Die Dachflächen aus drei Bauabschnitten (1955, 1988, 1990) sind energetisch veraltet und lassen bereits Wasser eindringen. Das gefährdet langfristig den Betrieb.

Worum geht es?

Der Träger beantragt einen städtischen Zuschuss von 640.000 € für die vollständige Dachsanierung.

Kostenentwicklung

  • Ursprüngliche Berechnung 2024: 590.000 €
  • Aktuelles Leistungsverzeichnis (April 2025): 640.000 €
  • Prüfung durch Gebäudemanagement: stimmig, keine offenen Fragen

Empfehlung der Verwaltung

Die Verwaltung empfiehlt die Genehmigung, um Folgeschäden zu vermeiden und den Kitabetrieb zu sichern. Eine Sanierung gilt als zwingend notwendig.

Finanzierung

  • 590.000 € sind bereits im Haushalt 2025 vorgesehen.
  • Die fehlenden 50.000 € sollen durch nicht abgerufene Mittel anderer Kitas gedeckt werden.
  • Für 2026 entstehen dadurch keine neuen Kosten.

Eine dingliche Sicherung des Zuschusses wurde aufgrund personeller Engpässe im Sachgebiet nicht mehr geprüft. Die üblichen Rückzahlungsregelungen bleiben bestehen.

Konsequenzen bei Ablehnung

Ohne Zuschuss würde es zu steigenden Reparaturkosten, möglichen Folgeschäden und Risiken für den laufenden Betrieb kommen.

TOP 8 – VHS-Standortprüfung (Haushaltssicherung Maßnahme Nr. 9)

Hierzu liegen noch keine Unterlagen vor. Die Maßnahme ist Teil der laufenden Konsolidierungsüberlegungen.

TOP 9 – Nutzung des Reepschlägerhauses

Dieser Punkt steht zur Beratung an, jedoch ohne vorab veröffentlichte Unterlagen.

TOP 10 – Spendenannahme InaTec GmbH für das Möller Technicon

Die InaTec GmbH verzichtet seit 2022 auf die Miete für die Räumlichkeiten des Möller Technicon. Dieser Verzicht gilt als Geldspende und beträgt für 2025 insgesamt 24.048 €.

Da Spenden über 10.000 € nicht durch den Bürgermeister, sondern nur durch den Haupt- und Finanzausschuss angenommen werden dürfen, ist eine formelle Bestätigung nötig.

Die Verwaltung empfiehlt die Annahme, da die Stadt sich ansonsten vertraglich angreifbar machen würde.

TOP 11.1 – Statistik Sportförderung 2024

Die Verwaltung stellt die Sportförderung der letzten fünf Jahre sowie alle Zuschüsse des Jahres 2024 in einer Übersicht vor.

Öffentliche Teilnahme

Die Sitzung ist öffentlich. Bürgerinnen und Bürger können im Ratssaal teilnehmen und die Beratungen verfolgen.

CDU-Antrag: Neubau der Moorwegschule soll geprüft werden

Die CDU-Fraktion Wedel hat für die kommende Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport (BKS) am 26. November 2025 einen Antrag zum dringend notwendigen Schulbau an der Moorwegschule eingereicht.

Hintergrund: Platzmangel und bauliche Probleme

Die Moorwegschule ist inzwischen dauerhaft fünfzügig. Damit trägt sie einen wesentlichen Teil der Grundschulversorgung in Wedel. Gleichzeitig kämpft die Schule mit einem besorgniserregenden Zustand der Bausubstanz und massiven Engpässen bei Räumen und Sportflächen. Es fehlt an Gruppenräumen, Rückzugsorten für die Ganztagsbetreuung, an einer ausreichend großen Mensa und an einer modernen Sporthalle.

CDU fordert Konzept für Schulneubau

Die CDU beantragt, dass die Verwaltung gemeinsam mit Schulleiter Herrn Ebel eine Konzeption für einen kompletten Neubau der Grundschule als Ersatz für den bestehenden Bau erarbeitet. Grundlage soll die bereits vorliegende Raumbedarfsplanung der Schule sein.

Gleichzeitig soll geprüft werden, ob der Neubau als ÖPP-Modell (Öffentlich-Private Partnerschaft) oder als PPP-Modell (Herstellung durch private Investoren mit anschließender Anmietung) umgesetzt werden könnte. Dabei sollen die Auswirkungen auf Haushalts- und Investitionsplanung detailliert aufgezeigt werden.

Landesförderung und schnelle Planung

Das Land Schleswig-Holstein stellt derzeit bis zu 177 Millionen Euro für den Schulbau bereit. Nach Einschätzung der CDU sollte Wedel diese Chance nutzen und kurzfristig Fördermittel beantragen – die Frist dafür endet bereits am 31. Dezember 2025.

Um die Planungszeit zu verkürzen, schlägt die CDU vor, die Schulbauabteilung der Stadt Hamburg einzubeziehen, die über umfassende Erfahrung mit vergleichbaren Großprojekten verfügt.

Vorgeschlagene Flächenlösung

Für den Neubau hält die CDU die vorhandenen Flächen – insbesondere den Rasenplatz und den sogenannten „roten Platz“ – für geeignet. Während der Bauzeit könnte das bereits erworbene Nachbargrundstück als Ersatzfläche dienen. Nach Fertigstellung des Neubaus soll das alte Schulgebäude abgerissen und das Areal in Schulhof- und Sportflächen mit einer neuen Dreifeldhalle umgewandelt werden.

Unterzeichnet ist der Antrag von Anja Lembach und Christian Freitag von Dören, für die CDU-Fraktion Wedel.

Neue Container für die OGTS an der Moorwegschule – Umzug erst zu Weihnachten

Viele Eltern hatten gehofft, dass der Umzug der Nachmittagsbetreuung (OGTS) von der Außenstelle im Autal an die Moorwegschule noch in den Herbstferien stattfinden kann. Nun steht fest: Es wird etwas länger dauern. Die Kinder bleiben vorerst in ihren bisherigen Gruppen – alles läuft nach den Ferien weiter wie bisher.

Der aktuelle Stand

Die alten Container am Schulstandort sind im September abgebaut worden. Inzwischen wird das Fundament für die neue Containeranlage vorbereitet. Wie das Gebäudemanagement mitteilt, sollen die neuen Räume während der Herbstferien aufgestellt werden. Damit ist der erste Schritt getan, doch bis zum Einzug braucht es noch etwas Zeit.

Warum sich der Einzug verzögert

Nach dem Aufbau müssen die Container zunächst technisch ausgestattet werden – mit Stromanschlüssen, Internet- und Telefonleitungen sowie den nötigen Installationen im Inneren. Erst wenn alles fertig und sicher ist, kann die Betreuung umziehen. Um den Betrieb der OGTS am Nachmittag nicht zu stören, soll der Umzug deshalb in den Weihnachtsferien erfolgen.

Wie es jetzt weitergeht

Bis dahin bleibt für Eltern und Kinder alles beim Alten. Die OGTS-Gruppen im Autal und an der Moorwegschule betreuen die Kinder in gewohnter Weise. Die Stadt kündigt an, rechtzeitig vor dem Umzug noch einmal detailliert zu informieren.

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BKS-Sitzung am 15. Oktober 2025

🗓 Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport
Mittwoch, 15. Oktober 2025, 19:00 Uhr
Ratssaal des Rathauses, Rathausplatz 3–5, Wedel (barrierefrei)
→ Zur Tagesordnung im Bürgerinformationssystem

Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport (BKS) tagt am Mittwoch, 15. Oktober 2025, um 19:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich und befasst sich unter anderem mit der finanziellen Unterstützung des Theaterschiffs Batavia, einem wichtigen kulturellen Treffpunkt in Wedel.

Zuschuss für das Theaterschiff Batavia

Das Theaterschiff Batavia soll künftig wieder einen städtischen Zuschuss erhalten, um den laufenden Theaterbetrieb abzusichern. Der Betreiber Hannes Grabau hatte im vergangenen Jahr um eine deutliche Erhöhung der Förderung gebeten, da das Schiff umfangreich saniert werden muss und die laufenden Kosten deutlich gestiegen sind.

Die Verwaltung schlägt drei Varianten für eine neue Leistungsvereinbarung vor, die den Zuschuss an die Zahl der tatsächlich durchgeführten Vorstellungen koppelt:

  • Variante 1: 25.000 € Zuschuss bei mindestens 70 Vorstellungen
  • Variante 2: 21.000 € Zuschuss bei mindestens 60 Vorstellungen
  • Variante 3: 16.000 € Zuschuss bei mindestens 45 Vorstellungen

Die bisherige Vereinbarung aus dem Jahr 2008 sah lediglich 10.000 € pro Jahr für 40 Kindertheateraufführungen sowie 2.000 € für das Kulissenlager vor. Seither haben sich laut Verwaltung die Preise und Kosten erheblich verändert. Unter Berücksichtigung des Verbraucherpreisindexes sei ein Zuschuss von rund 350 € pro Vorstellung angemessen. Daher empfiehlt die Verwaltung dem Ausschuss, Variante 3 mit einem Zuschuss von 16.000 € zu beschließen.

Begründung und Hintergrund

In den vergangenen Jahren habe sich der Betrieb der Batavia zunehmend schwierig gestaltet. Viele Tätigkeiten, die früher ehrenamtlich übernommen wurden – etwa Probenarbeit oder Organisation – müssten inzwischen hauptamtlich bezahlt werden. Dazu kämen steigende Energie- und Instandhaltungskosten. Trotzdem halte das Team an familienfreundlichen Eintrittspreisen fest.

Die Verwaltung hebt in ihrer Begründung hervor, dass das Theaterschiff Batavia seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung in Wedel leistet – besonders im Bereich des Kindertheaters, aber auch durch vielfältige Abendveranstaltungen für Erwachsene. Ohne eine Erhöhung des Zuschusses wäre der Theaterbetrieb laut Vorlage gefährdet.

Finanzielle Auswirkungen

Die Zuschussmittel sind im Haushalt der Stadt Wedel bereits vorgesehen. Es handelt sich nicht um eine neue freiwillige Leistung, sondern um eine Anpassung an gestiegene Kosten. Alternativ könnte die Stadt den Zuschuss auch vollständig streichen – dies würde laut Vorlage jedoch das Aus für den Theaterbetrieb bedeuten.

Weitere Themen der Sitzung

Neben dem Batavia-Zuschuss stehen im öffentlichen Teil unter anderem der Bericht aus den Schulen sowie Informationen der Verwaltung zur Haushaltskonsolidierung auf der Tagesordnung. Im nichtöffentlichen Teil wird außerdem über eine neue Finanzierungsvereinbarung mit den Kita-Trägern beraten.

Die Sitzung ist öffentlich. Bürgerinnen und Bürger können sie ab 19 Uhr im Ratssaal des Rathauses verfolgen.

20. Sitzung des BKS

Wann und wo? Mittwoch, 10.09.2025, 19:00 Uhr, Ratssaal im Rathaus (barrierefrei), Rathausplatz 3–5, 22880 Wedel.

Auf der Tagesordnung stehen Themen aus Kultur, Schulen, Kitas und Sport. Zu Beginn gibt es eine Einwohnerfragestunde.

Möller Technicon: Aufhebung des Beschlusses von 2020

Worum geht es? Der Ausschuss berät über die Aufhebung des Ratsbeschlusses aus dem Jahr 2020, mit dem das Möller Technicon als Außenstelle des Stadtmuseums Wedel geführt wurde. Hintergrund ist die Gründung des Förderverein Möller Technicon e. V. im Juli 2025. Der Verein kann eigenständig handeln und zusätzliche Fördermittel einwerben.

Welche Entscheidung steht an? Die Verwaltung schlägt vor, den Beschluss von 2020 aufzuheben. Der Rat entscheidet darüber in einer der nächsten Sitzungen.

Warum empfiehlt die Verwaltung das? Das Technicon hat sich sehr positiv entwickelt – besonders in der Kinder und Jugendarbeit. Mit der Vereinslösung kann die erfolgreiche Arbeit vor Ort unabhängig fortgeführt und leichter gefördert werden.

Finanzielle Auswirkungen und Folgen: Aus der Aufhebung ergeben sich keine zusätzlichen städtischen Ausgaben. Alternativen nennt die Verwaltung nicht.

Haushaltssicherung 2028 – aktueller Stand

Die Verwaltung informiert über den Fortgang der Projektgruppen und das weitere Vorgehen. Eine ausführliche Einordnung findet sich hier: Haushaltssicherung 2028 – aktueller Stand der Projektgruppen.

Haushaltssicherung im Bereich Bildung, Kultur und Sport – Hinweis

Die Verwaltung gibt einen kurzen Sachstandsbericht. Weitere Unterlagen liegen dazu noch nicht vor; Details folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Nichtöffentlicher Teil – Hinweis

Im nichtöffentlichen Teil stehen diesmal keine Beschlussvorlagen oder Mitteilungsvorlagen an.

Moorwegschule: Neue Container bis Herbstferien – Rat beschließt Übergangslösung und Schulentwicklungsplan

Die Stadt Wedel reagiert auf den akuten Platzmangel und einen Schimmelbefall an der Moorwegschule mit einer kurzfristigen baulichen Maßnahme: Das sogenannte „Igelhaus“ – ein aus vier Containern bestehender Klassentrakt – wird vollständig ersetzt. Der Rat hat am 17. Juli 2025 die dafür notwendige Beschlussvorlage (BV/2025/038) verabschiedet.

Was konkret passiert

  • Bis spätestens zu den Herbstferien 2025 soll das Igelhaus abgebaut und durch eine zweigeschossige Containeranlage mit acht Klassenräumen ersetzt werden.
  • Die neuen Container werden am bisherigen Standort aufgebaut und benötigen eine Baugenehmigung nach Landesbauordnung, da es sich um einen Sonderbau handelt.
  • In der Zwischenzeit werden die betroffenen vier Klassen in den Räumen der Schulkindbetreuung (SKB) unterrichtet. Diese werden in den Sommerferien entsprechend ausgestattet.
  • Die Maßnahme kostet laut vorläufiger Schätzung rund 200.000 Euro, davon 40.000 Euro investiv und 160.000 Euro laufend. Die Mittel sollen im Haushalt 2025 bereitgestellt werden.

Hintergrund: Schimmelbefall im Mai

Im Mai 2025 war in zwei Räumen des Igelhauses ein Feuchteschaden mit Schimmelbefall festgestellt worden. Die Stadt ließ daraufhin die gesamte Containeranlage untersuchen. Ergebnis: Zwei der vier Container – Baujahr 2015 – sind belastet und gelten als abgängig. Auch bei den beiden übrigen – Baujahr 2017 – ist nach Einschätzung der Verwaltung mit baldigen Schäden zu rechnen.

Deshalb entschied sich der Rat für den kompletten Austausch und eine Erweiterung auf acht Räume, um kurzfristig zusätzliche Kapazitäten zu schaffen.

Mittelfristige und langfristige Planung

Neben der konkreten Maßnahme enthält der Beschluss auch zwei strategische Aufträge an die Verwaltung:

  • Bis Juni 2026 soll ein mittelfristiges Raumkonzept für alle Grundschulen in Wedel vorgelegt werden – mit Blick auf das Schuljahr 2026/2027.
  • Bis Ende 2026 soll ein vollständiger Schulentwicklungsplan erarbeitet werden. Dieser soll auf Basis der aktuellen Schülerzahlprognose, der rechtlichen Vorgaben (z. B. Ganztagsanspruch) sowie der verfügbaren Haushaltsmittel eine realistische Planung für die kommenden Jahre ermöglichen.

Die Prognose des Büros Gertz Gutsche Rümenapp (Stand Januar 2025) geht von einem weiter steigenden Bedarf an Schulraum aus – auch bei nur moderater Neubautätigkeit. Die Kapazitäten an Moorweg- und Altstadtschule gelten schon heute als ausgeschöpft.

Zusätzlicher Effekt: Entlastung für das Förderzentrum

Durch die temporäre Nutzung der SKB-Räume für den Unterricht wird die Schulkindbetreuung in die neu entstehenden Containerflächen umziehen. Das schafft wiederum Platz am bisherigen SKB-Außenstandort im Förderzentrum – ein Beitrag zur Umsetzung der Haushaltskonsolidierungsmaßnahme „Rückführung der SKB in die Schulen“.

Fazit

Die Stadt Wedel ersetzt kurzfristig die schadensbedingt gesperrte Containeranlage an der Moorwegschule und schafft mit einer doppelstöckigen Containerlösung acht neue Klassenräume. Parallel soll die langfristige Schulentwicklung strategisch neu aufgestellt werden. Die Bauarbeiten starten in den Sommerferien 2025, die neue Anlage soll spätestens zum Ende der Herbstferien (2. November 2025) betriebsbereit sein.

Moorwegschule: Neue Containerlösung geplant – Beschlussvorlage liegt vor

Die Stadt Wedel hat die Beschlussvorlage BV/2025/038 zur kurzfristigen Containerlösung an der Moorwegschule veröffentlicht. Grund ist ein Schimmelbefall in zwei Klassenräumen des sogenannten „Igelhauses“, das aus insgesamt vier Containern besteht. Die betroffenen Räume wurden gesperrt und untersucht. Nach Angaben der Verwaltung sind die 2015 aufgestellten Container abgängig. Auch die beiden übrigen Container aus dem Jahr 2017 sollen vorsorglich ersetzt werden.

Die Vorlage soll zunächst in den Ausschüssen für Bildung, Kultur und Sport (02.07.2025) sowie Umwelt, Bau und Feuerwehr (03.07.2025) beraten und am 17. Juli 2025 vom Rat beschlossen werden.


Vorgeschlagene Maßnahmen im Überblick

Die Verwaltung schlägt folgende Schritte vor:

  1. Ersetzung der bisherigen Anlage: Die bestehende vierklassige Containeranlage (Igelhaus) soll bis zu den Herbstferien 2025 vollständig abgebaut und durch eine zweigeschossige Anlage mit acht neuen Klassencontainern ersetzt werden.

  2. Übergangslösung: Für die Zeit bis zur Fertigstellung sollen die betroffenen Klassen in den Räumen der Schulkindbetreuung (SKB) unterrichtet werden. Diese Räume werden in den Sommerferien entsprechend ausgestattet.

  3. Mittelfristige Planung: Bis zum 1. Juni 2026 soll ein Konzept zur Deckung des Schulraum-Bedarfs zum Schuljahr 2026/2027 vorgelegt werden – insbesondere unter Berücksichtigung der gestiegenen Schülerzahlen und gesetzlichen Anforderungen (z. B. Ganztagsanspruch).

  4. Langfristige Planung: Bis Ende 2026 soll ein vollständiger Schulentwicklungsplan für Wedel erstellt werden. Grundlage ist u. a. die Schulprognose von Gertz Gutsche Rümenapp (Stand: Januar 2025). Ziel ist eine dauerhafte Bereitstellung adäquater Räume für Unterricht, Ganztag, Verwaltung und Sonderbedarfe.


Hintergrund des Schadens

Im Mai 2025 wurde in zwei Klassenräumen des Igelhauses ein Feuchteschaden mit Schimmelbefall festgestellt. Nach Begutachtung durch Fachunternehmen und Einsatz eines Schimmelspürhundes wurde das Gebäude aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auch in anderen Räumen des Containerkomplexes wurden Untersuchungen vorgenommen, dort jedoch keine Schimmelbelastung festgestellt.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass aufgrund des Alters auch bei den übrigen Containern mit weiteren Schäden zu rechnen ist und empfiehlt daher den vollständigen Austausch der Anlage.


Finanzielle Auswirkungen

Für den Austausch der vier alten Container durch acht neue Container sind laut Vorlage folgende Kosten vorgesehen:

  • Investive Auszahlungen: 40.000 €

  • Aufwand (laufender Betrieb): 160.000 €

Die Mittel müssen im laufenden Haushalt 2025 bereitgestellt werden. Eine Gegenfinanzierung durch Dritte ist nicht vorgesehen. Die Maßnahme ist nicht als freiwillige Leistung eingestuft.


Alternative Varianten

Als Alternativlösung nennt die Vorlage:

  • den Austausch nur der zwei schimmelbelasteten Container, was kostengünstiger wäre, aber keine zusätzlichen Raumkapazitäten schafft.

  • den Austausch von vier Containern durch baugleiche Typcontainer, ohne Baugenehmigung – ebenfalls günstiger, aber ohne Flächenzuwachs.

Die Verwaltung empfiehlt hingegen ausdrücklich den Ersatz durch acht Container, um sowohl kurzfristig mehr Kapazität zu schaffen als auch mittelfristig Spielraum für weitere Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und schulischen Raumnutzung zu gewinnen.


Mittelfristiger und langfristiger Bedarf

Bereits heute weisen die Belegungspläne der Moorwegschule laut Verwaltung darauf hin, dass eine Raumdoppelnutzung nur eingeschränkt möglich ist. Auch Fachräume, Differenzierungsräume sowie Flächen für den Ganztag seien in der aktuellen Struktur nicht ausreichend vorhanden.

Die zugrunde liegende Schulprognose prognostiziert steigende Schülerzahlen – auch bei moderater Neubautätigkeit. Die daraus folgenden Anforderungen an Räume, Betreuung, Inklusion und Ganztagsangebote sollen im Rahmen der Schulentwicklungsplanung abgebildet und bewertet werden.


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