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Unterbringung 2026: Zwischen Entspannung und Sanierungsstau

Die Stadt Wedel hat zum Stichtag 31.01.2026 neue Zahlen zur Unterbringung von Geflüchteten und Obdachlosen vorgelegt. Während die Zuweisungszahlen sinken, steht die Verwaltung vor der Herausforderung, marode Unterkünfte zu ersetzen und gleichzeitig die Kosten für angemietete Wohnungen zu senken.

Die aktuelle Belegung im Überblick

Insgesamt stehen im Stadtgebiet 777 Plätze zur Verfügung, von denen aktuell 610 belegt sind. Dies entspricht einer Auslastung von rund 78,5 %.

Die Kapazitäten verteilen sich wie folgt:

  • Eigene Sammelunterkünfte: 315 Plätze (Belegung: 257)
  • Eigene Häuser/Wohnungen: 20 Plätze (Belegung: 17)
  • Angemietete Sammelunterkünfte: 169 Plätze (Belegung: 119)
  • Angemietete Wohnungen: 273 Plätze (Belegung: 217)

Besonders hervorzuheben ist die neue Unterkunft Steinberg 8a, die seit Januar 2026 genutzt wird und bereits zu über 50 % ausgelastet ist. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass das Problem der Unterbringung von Einzelpersonen aktuell als gelöst gilt.

Trends bei den Zuweisungen

Die Statistik der letzten Jahre zeigt einen deutlichen Rückgang bei den Neuzuweisungen. Waren es 2022 noch 158 Personen, sank die Zahl im Jahr 2025 auf 48 Personen (davon 15 aus der Ukraine). Durch erfolgreiche Wohnungsvermittlung und kontinuierliche Auszüge konnte die Stadt im vergangenen Jahr sogar auf die Anmietung neuen Wohnraums verzichten und bestehende Verträge kündigen.

Sanierungsbedarf und "abgängige" Objekte

Trotz der rechnerischen Unterbelegung ist die Lage angespannt, da viele Unterkünfte das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben:

  • Ansgariusweg: Die Container von 2015 sind nicht für eine Standdauer über 10 Jahre ausgelegt.
  • Moorweg: Die Unterkunft im Waldgebiet wird von den Behörden nur noch bis Ende 2030 geduldet.
  • Steinberg Altbau: Das Gebäude gilt als baufällig. Eigentlich war der Abriss geplant, doch die Plätze werden aktuell noch benötigt.

Investitionsplan und Perspektiven

Um die Handlungsfähigkeit zu erhalten und Mietkosten zu sparen, sind mehrere Bauprojekte in der Pipeline, die jedoch teils durch die Haushaltslage verzögert wurden.

Maßnahme Zeitplan Kapazität
Rissener Str. 94 (ehem. Fitnessstudio) Feb/März 2026 40-45 Plätze
Schulauer Straße (Ersatzbau) 2026–2027 33 Plätze
Bullenseedamm (Erweiterung) 2027–2028 17 Plätze

Ein wichtiges soziales Ziel der Verwaltung bleibt die Unterbringung von Familien in regulären Mietwohnungen, um eine Stigmatisierung der Kinder zu verhindern.

Sozialausschuss am 13. Januar 2026:

Worum geht es in der Sitzung – und welche Entscheidungen stehen an?

Der Sozialausschuss der Stadt Wedel befasst sich am Dienstag, 13. Januar 2026, vor allem mit der Frage, welche sozialen Einrichtungen in den Jahren 2026 und 2027 Zuschüsse erhalten und in welcher Höhe.
Kernpunkt der Sitzung ist TOP 4.1: Zuschüsse für soziale Einrichtungen im Doppelhaushalt 2026/2027.


Wann und wo tagt der Sozialausschuss?

  • Datum: Dienstag, 13.01.2026
  • Uhrzeit: 19:00 Uhr
  • Ort: Sitzungsraum Vejen, Rathaus Wedel
  • Gremium: Sozialausschuss der Stadt Wedel

Die Sitzung beginnt mit einer Einwohnerfragestunde, in der Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen können.


TOP 4.1: Welche Zuschüsse für soziale Einrichtungen sind geplant?

Kurzantwort:
Die Verwaltung legt dem Sozialausschuss eine Übersicht aller beantragten und vorgeschlagenen Zuschüsse für soziale Einrichtungen für 2026 und 2027 vor. Ziel ist es, unter finanziell schwierigen Rahmenbedingungen eine tragfähige Förderung sozialer Arbeit sicherzustellen.

Worum geht es konkret?

Soziale Träger, Vereine und Initiativen können bei der Stadt Wedel Zuschüsse beantragen, etwa für:

  • Präventionsarbeit,
  • Beratungsangebote,
  • Begegnungsstätten,
  • Integrations- und Familienarbeit,
  • Hilfen für besonders schutzbedürftige Gruppen.

Unterschieden wird zwischen:

  • Zuschüssen mit Einzelanträgen (jährlich neu zu entscheiden)
  • Zuschüssen mit bestehenden Verträgen (laufende Verpflichtungen)

Welche Summen stehen im Raum?

Gesamtüberblick (Verwaltungsvorschlag):

Jahr Gesamtzuschüsse
2026 487.400 €
2027 455.900 €

Zum Vergleich:

  • 2025 lagen die Zuschüsse noch bei 566.594 €
    → Das entspricht einer spürbaren Reduzierung über zwei Jahre hinweg. 

Welche Einrichtungen sind betroffen?

Zuschüsse mit Einzelanträgen (Auswahl)

  • Arbeitskreis „Lautstark“ (Prävention sexualisierte Gewalt)
  • Arbeitskreis gegen Rechtsradikalismus
  • Diakonie Migration (DiakoMigra)
  • Familienbildung Wedel e. V.
  • Frauen helfen Frauen (Frauenhaus Wedel)
  • Türkischer Elternbund Wedel
  • Willkommenscafé

Entwicklung:
Die beantragten Mittel liegen deutlich über dem Verwaltungsvorschlag. Die Verwaltung schlägt vor, nicht allen Erhöhungswünschen zu folgen, sondern Zuschüsse teils zu deckeln oder zu reduzieren.


Zuschüsse mit Verträgen (Auswahl)

  • AWO (Tagesstätte / Sozialberatung)
  • DRK (Begegnungsstätte, Betreutes Wohnen)
  • Lebenshilfe für Behinderte
  • AG Netzwerk Wedel

Hier bestehen vertragliche Bindungen, die den finanziellen Spielraum der Stadt einschränken. Einzelne Verträge laufen jedoch aus oder wurden bereits gekündigt, was sich ab 2027 entlastend auswirken soll.


Was empfiehlt die Verwaltung – und warum?

Empfehlung der Verwaltung:

  • Anerkennung der sozialen Bedeutung aller Einrichtungen
  • Gleichzeitig: Anpassung der Zuschüsse an die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt

Begründung:

  • Der Haushalt 2026/2027 ist weiterhin strukturell defizitär
  • Freiwillige Leistungen – dazu zählen viele soziale Zuschüsse – stehen unter besonderem Konsolidierungsdruck
  • Ziel ist es, soziale Angebote nicht abrupt zu streichen, sondern schrittweise zu reduzieren oder neu zu ordnen

Welche Folgen hat das für soziale Angebote in Wedel?

Kurzfristig (2026/2027):

  • Fortführung aller wesentlichen Angebote
  • Teilweise geringere finanzielle Ausstattung
  • Höherer Eigenmittel- und Spendenbedarf bei Trägern

Mittelfristig:

  • Zunehmender Druck auf Einrichtungen ohne langfristige Verträge
  • Diskussion über Prioritäten in der sozialen Infrastruktur wahrscheinlich

Weitere Themen der Sitzung (kurz eingeordnet)

 


Ist die Sitzung öffentlich?

Ja.
Die Sitzung des Sozialausschusses ist öffentlich, einschließlich der Einwohnerfragestunde.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen und Fragen stellen. 

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📌 Haushaltslage & Finanzen

📌 Service & Information

 

Sozialausschuss am 25.11.2025

Der Sozialausschuss der Stadt Wedel tagt am Dienstag, den 25. November 2025, um 19:00 Uhr im Sitzungsraum Vejen des Rathauses. Die Sitzung behandelt zentrale Themen der sozialen Infrastruktur, der Jugendarbeit und der Haushaltskonsolidierung. Besonders im Fokus stehen die Zukunft des Stadtteilzentrums „mittendrin“ und der Einrichtung „Die Villa“.

TOP 4 – Stadtteilzentrum „mittendrin“ (Haushaltskonsolidierungspunkt 12)

Das Stadtteilzentrum „mittendrin“ wurde im Rahmen der Haushaltskonsolidierung geprüft. Ziel war es zu klären, ob ein Verkauf des Grundstücks und eine spätere Anmietung oder der Erhalt des Gebäudes wirtschaftlich sinnvoller wäre.

Ergebnisse der Prüfung

  • Der Erhalt des Gebäudes ist langfristig günstiger als ein Verkauf mit anschließender Rückmiete.
  • Eine Gewerbemiete im Neubau läge bei rund 13,48 € pro m².
  • Die Rückmiete wäre monatlich etwa 515 € teurer als die aktuellen Instandhaltungskosten.
  • Über 30 Jahre ergäbe sich ein Mehraufwand von rund 185.500 €.
  • Ein informelles Kaufangebot von 500.000 € liegt unter dem Bodenrichtwert des Grundstücks.

Die Gebäudesubstanz wurde als gut bewertet. Mit einer Dachsanierung wäre das Gebäude weitere 30 Jahre nutzbar. Die tatsächlichen jährlichen Betriebskosten liegen mit rund 70.000 € deutlich unter den ursprünglich angenommenen 93.500 €.

Einsparpotenzial

Das Ziel von 40.000 € jährlicher Einsparungen lässt sich nicht vollständig erreichen. Möglich sind:

  • ca. 20.000 € Einsparungen durch Sanierungsmaßnahmen,
  • ca. 7.000 € durch Wegfall einer FSJ/BFD-Stelle,
  • zusätzliche Einnahmen durch Vermietung von Räumen.

Empfehlung der Verwaltung: Erhalt des Gebäudes und schrittweise Umsetzung der notwendigen Sanierungen.

TOP 5 – „Die Villa“ (Haushaltskonsolidierungspunkt 21)

Auch die Villa wurde im Rahmen der Konsolidierung geprüft. Ursprünglich sollten durch Verlagerung von Angeboten Einsparungen von 70.000 € pro Jahr erzielt werden. Der Rat entschied jedoch, dass das Gebäude trotz früherer Überlegungen weiter genutzt werden soll.

Bereits umgesetzte Maßnahmen

  • Moderate Preisanpassungen bei Angeboten (Mehreinnahmen im niedrigen vierstelligen Bereich).
  • Prüfung von Raumdoppelnutzungen – jedoch stark eingeschränkt durch regelmäßige Belegung.
  • Gründung eines Fördervereins zur Unterstützung von Projekten und Angeboten.

Die Einsparziele sind innerhalb der Villa allein jedoch nicht erreichbar.

Neuer Konsolidierungsansatz: Einsparungen bei der AWO-Sozialberatung

Im Rathaus bestehen Überschneidungen zwischen der AWO-Sozialberatung und der Beratung in der Villa. Aufgrund personeller Veränderungen bei der AWO wurden 2025 rund 33 Stunden pro Woche nicht wiederbesetzt. Dadurch entstehen jährliche Einsparungen von etwa 65.000 €.

Da viele Ratsuchende inzwischen von der Villa betreut werden, bewertet die Verwaltung diese Einsparung als sozial verträglich. Die Villa konnte viele der weggefallenen Angebote auffangen.

Empfehlung der Verwaltung: Die nicht wiederbesetzten Stellenanteile der Sozialberatung sollen dauerhaft wegfallen. Die Einsparungen werden dem Konsolidierungsziel der Villa angerechnet.

Hinweis: Aufgrund des laufenden Insolvenzverfahrens der AWO ist unklar, wie die Sozialberatung ab 2026 fortgeführt wird. Die Stadt sieht grundsätzlich weiterhin Bedarf an einer Beratungsstelle.

TOP 6 – Haushaltssatzung 2026/2027

Die Zuschüsse für soziale Einrichtungen sowie die Haushaltsplanung 2026/27 werden vorgestellt. Eine ausführliche Analyse findet sich hier:

Haushalt 2026/27 – Wedel unter massivem Druck

TOP 7 – Mitteilungen und Anfragen

TOP 7.1 – Haushaltssicherung 2028

Den aktuellen Stand hat die Verwaltung bereits im Oktober vorgestellt. Die kompakte Zusammenfassung ist hier zu finden:

Kurzupdate Haushaltssicherung 2028

TOP 7.2 – Sachstand KiJuZ / Streetwork

Die Streichung einer Erzieherstelle sowie die Integration der Streetwork-Stelle in das KiJuZ führen ab 2026 zu Einsparungen von 57.700 € jährlich. Ein neues Gesamtkonzept wird aktuell erarbeitet.

Weitere Punkte

  • TOP 1: Einwohnerfragestunde
  • TOP 2: Anhörung der Beiräte
  • TOP 3: Genehmigung des letzten Protokolls
  • TOP 7.3 und 7.4: Weitere Mitteilungen und Anfragen

Hinweis: Die Sitzung ist öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, im Ratssaal dabei zu sein.

Sozialausschuss am 14. Oktober 2025

🗓 Sitzung des Sozialausschusses
Dienstag, 14. Oktober 2025, 19:00 Uhr
Rathaus Wedel, Sitzungsraum Vejen
→ Zur Tagesordnung im Bürgerinformationssystem

Der Sozialausschuss der Stadt Wedel tagt am Dienstag, 14. Oktober 2025, um 19:00 Uhr im Sitzungsraum Vejen des Rathauses. Die Sitzung ist öffentlich, interessierte Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen. Neben den Berichten des Seniorenbüros, der AWO-Sozialberatung und des Seniorenbeirats steht diesmal ein zentrales Thema im Mittelpunkt: die Verlängerung der Bindungsfristen für Sozialwohnungen.

Jahresberichte von Seniorenbüro und Sozialberatung

Das Seniorenbüro Wedel legt seinen Jahresbericht 2024–2025 vor. Er zeigt, welche Angebote für ältere Menschen besonders gefragt waren und welche Herausforderungen mit dem demografischen Wandel verbunden sind. Eine ausführliche Zusammenfassung gibt es hier auf wedel-politik.de.

Auch die AWO-Sozialberatung berichtet über ihre Arbeit im Jahr 2024 – von gestiegenem Beratungsbedarf über Themen wie Wohnungsnot, Schulden und psychische Belastungen bis hin zu Integrationsfragen. Details dazu sind im Artikel „Sozialberatungsstelle Wedel – Jahresbericht 2024“ nachzulesen.

Rechenschaftsbericht des Seniorenbeirats

Der Seniorenbeirat informiert den Ausschuss über seine Arbeit in den vergangenen zwei Jahren. Dabei geht es um Aktivitäten, Kooperationen mit anderen Einrichtungen und die Beteiligung an Projekten der Stadt. Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

Verlängerung der Bindungsfrist für Sozialwohnungen

Dieser Tagesordnungspunkt (MV/2025/099) stammt ursprünglich aus dem Planungsausschuss. Dort wurde im Juli diskutiert, dass die Zuständigkeit für das Thema beim Sozialausschuss und dem Fachdienst Soziales liegen soll. Hintergrund ist, dass in Wedel in den kommenden Jahren mehrere Sozialwohnungen aus der sogenannten Bindung fallen – das heißt, sie dürfen dann wieder zu Marktpreisen vermietet werden. Ziel ist es, Wege zu finden, diese Bindungen zu verlängern und damit günstigen Wohnraum zu sichern.

Im Protokoll des Planungsausschusses wurde festgehalten:

  • Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert eine klare Zuständigkeit, damit das Thema kontinuierlich bearbeitet wird, auch wenn die Arbeitsgruppe „Wohnen“ nicht mehr tagt.
  • Die CDU-Fraktion weist darauf hin, dass bereits im Sozialausschuss darüber gesprochen wurde, bisher aber keine eindeutige Zuständigkeit bestand.
  • Seitens der Verwaltung (Herr Grass) wurde erläutert, dass Stadt- und Landschaftsplanung gemeinsam mit dem Fachdienst Soziales regelmäßig mit Bauherren wie Adlershorst oder Wertgrund Vereinbarungen treffen, um geförderte Wohnungen langfristig zu sichern.
  • Die WSI-Fraktion betont, die Stadt müsse noch stärker proaktiv auf Eigentümerinnen und Eigentümer bestehender Gebäude zugehen – ähnlich wie es in der Wirtschaftsförderung üblich ist.

Am Ende bestand Einigkeit, dass das Thema künftig im Sozialausschuss verankert bleibt. Die Verwaltung soll entsprechende Handlungsmöglichkeiten prüfen und berichten, welche Instrumente zur Verlängerung der Bindungsfristen genutzt werden können – beispielsweise Gespräche mit Eigentümerinnen und Eigentümern, Förderprogramme oder städtebauliche Verträge.

Ausblick

Unter „Jahresplanung 2026“ und „Haushaltskonsolidierung“ werden die weiteren sozialen Schwerpunkte für das kommende Jahr abgestimmt. 

Die Sitzung ist öffentlich und findet im Rathaus Wedel statt. Bürgerinnen und Bürger können die Beratung von der Zuschauertribüne aus verfolgen.

20. Sitzung des Sozialausschuss

Update: 29.09.25: Die Ergebnisse der Sitzung wurden dem Artikel hinzugefügt.

Am Dienstag, 09. September 2025, um 19 Uhr kam der Sozialausschuss im Haus des DRK-Ortsvereins Wedel (Rudolf-Höckner-Straße 6) zusammen.

Auf der Tagesordnung standen unter anderem folgende Punkte:

Jahresberichte 2024

Haushaltskonsolidierung

Die Verwaltung berichtet über den Stand verschiedener Maßnahmen:

  • Wohnungslosenhilfe: Für Selbstzahler in städtischen Unterkünften wurde eine neue Härtefallregelung eingeführt. Damit sollen jährlich etwa 80.000 € eingespart werden. Da bestehende Ermäßigungen teils noch bis Mai 2026 laufen, greifen die Einsparungen erst nach und nach.
  • Stadtteilzentrum: Hier wird geprüft, ob eine Sanierung oder ein Verkauf mit Neubau wirtschaftlicher wäre. Erste Untersuchungen zeigen, dass das Gebäude bei einer Dachsanierung noch rund 30 Jahre nutzbar wäre. Möglich wären aber auch Investorenmodelle mit zusätzlichen Sozialwohnungen. Ziel ist eine Entlastung von 40.000 € jährlich.
  • Zuschüsse für Tagesstätten: Neue Verträge sollen die Zuschüsse um 30.000 € senken. Mit dem DRK konnte bereits eine Einigung erzielt werden, die ab 2026 gilt. Mit der AWO laufen noch Gespräche, die durch das laufende Insolvenzverfahren verzögert sind.
  • Ferienfreizeiten: 2026 sollen die Fahrten einmalig ausgesetzt werden, um ein neues Konzept mit höheren Elternbeiträgen zu entwickeln. Ziel ist es, den Zuschussbedarf deutlich zu senken.
  • Jugendarbeit / Streetwork: Die Stelle der Streetworkerin bzw. des Streetworkers soll in das Kinder- und Jugendzentrum integriert werden. Dort prüft man zudem neue Einnahmequellen, etwa durch Kooperationen mit der VHS oder Vermietungen.
  • „Die Villa“: Um Kosten zu reduzieren, wurden erste Beiträge erhöht (z. B. bei Kochgruppe oder Frauenfrühstück). Außerdem ist ein Förderverein im Aufbau, der Sponsoring und Spenden ermöglichen soll. Schon 2025 konnten Einsparungen erzielt werden, weil Stunden bei der AWO-Sozialberatung nicht mehr nachbesetzt wurden.

Insgesamt sollen diese Maßnahmen mittelfristig Einsparungen von rund 370.000 € jährlich bringen. Bereits jetzt sind Einsparungen von über 250.000 € erreicht oder in Sicht.

Haushaltssicherung 2028

Das große Konsolidierungsprojekt mit einem Einsparziel von 9,5 Mio. Euro wird in den Ausschüssen vorgestellt. Mehr dazu im separaten Artikel:
👉 Haushaltssicherung 2028 – aktueller Stand der Projektgruppen

Nicht-öffentlicher Teil

Ein Punkt ist der Vertragsabschluss mit dem DRK zur Begegnungsstätte ab 2026. Da vertrauliche Vertragsinhalte betroffen sind und berechtigte Interessen Einzelner gewahrt werden müssen, wird dieser TOP nicht öffentlich beraten.


Ergebnisse der Sitzung

Sitzungsdauer: 19:00–20:37 Uhr, Ort wie angekündigt. Es gab keine Einwohnerfragen.

  • Jahresberichte 2024 (Behindertenbeauftragte, AWO-Treff, DRK Begegnungsstätte, DRK Betreutes Wohnen): jeweils zur Kenntnis genommen; fraktionsübergreifend Dank für die Arbeit.
  • Haushaltskonsolidierung – aktueller Stand: Mitteilungsvorlage vorgestellt und zur Kenntnis genommen. Kernergebnisse:
    • Härtefallregelung Unterkünfte in Kraft; individuelle Prüfung und Wohngeldprüfung laufen.
    • Stadtteilzentrum: Wirtschaftlichkeitsberechnung im September vorgesehen; Bausubstanz gut, Sanierungsbedarf bei Heizung und Dach.
    • Ferienfreizeiten 2026: einmalige Aussetzung bestätigt; VHS erarbeitet Ersatzangebote für 2026.
    • Streetwork/KiJuZ: Einsparziel u. a. durch Streichung einer unbesetzten Erzieher*innen-Stelle und Einsatz des Streetworkers im KiJuZ erreichbar.
    • „Die Villa“: Einnahmeerhöhungen geplant; Einsparung zusätzlich durch Nicht-Nachbesetzung in der AWO-Sozialberatung.
  • Haushaltssicherung 2028: Mitteilungsvorlage ohne Gegenstimmen zur Kenntnis genommen.
  • Beschlüsse/Abstimmungen: Im öffentlichen Teil wurden keine förmlichen Beschlussfassungen mit Abstimmungsergebnis getroffen; Vorlagen wurden jeweils zur Kenntnis genommen. Die Öffentlichkeit wurde für den nicht-öffentlichen Teil wie üblich ausgeschlossen.

Diskussionen und Wortbeiträge

  • Barrierefreiheit & Euroschlüssel: Nachfrage der Grünen zur Versorgung mit Euroschlüsseln und barrierefreien öffentlichen Toiletten; Auskunft: Ausgabe (Kosten 30 €) über Seniorenbüro bzw. Behindertenbeauftragte, Austausch mit Bauverwaltung zur weiteren Barrierefreiheit; Gespräche mit Gastronomie/Lokalitäten zu zusätzlichem Toilettenzugang.
  • Ansprache von Menschen mit Behinderung: SPD fragte nach niedrigschwelliger Ansprache; Hinweis auf Kooperationen (u. a. Unlimited Kids, Beratungsangebot in AWO-Räumen) und Wunsch nach engem Austausch mit der Politik.
  • AWO-Treff: Preis- und Gebührenerhöhungen zur Erfüllung der Einsparvorgaben; höhere Raum-Nutzungsentgelte für externe Veranstaltungen geplant.
  • DRK Betreutes Wohnen: Nachfrage Seniorenbeirat zu mobilen Notrufsystemen; Hinweis auf eigenfinanzierte Zusatzleistung, Begleitangebote und organisierte Einkaufsfahrten; SPD erläuterte Zugang über Wohnberechtigungsschein.
  • Ferienfreizeiten 2026: SPD kritisierte die späte Information an Eltern/Kinder; Verwaltung bedauerte den Ablauf und kündigte VHS-Ferienprogramm 2026 an; Prüfung 5-Städte-Heim mit verbesserter Situation.
  • Beteiligung bei Konsolidierungsmaßnahmen: SPD regte gemeinsame Runden mit Einrichtungen/Nutzer*innen/Beiräten an; Verwaltung sagt Prüfung/Weitergabe an die Verwaltungsspitze zu.
  • Streetwork-Stelle: SPD und Grüne sprachen sich gegen die Streichung der Stelle aus und sehen weiterhin Bedarf.

Im nicht-öffentlichen Teil wurden vertrauliche Themen behandelt. Nach Wiederherstellung der Öffentlichkeit informierte die Vorsitzende über die dort gefassten Beschlüsse.


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📌 Aus den Ausschüssen

💶 Schwerpunktseite: Haushaltssicherung 2028

19. Sitzung des Sozialausschusses

Zusammenfassung der Sozialausschusssitzung vom 1. Juli 2025

📍 Datum & Ort: Dienstag, 01.07.2025 – 19:00 Uhr
📍 Ort: Kinder- und Jugendzentrum, Bekstraße 31, Wedel


Tagesordnung & Inhalte (Öffentlicher Teil)

TOP 1: Einwohnerfragestunde

  • Fragen aus der Bevölkerung können gestellt werden.
  • Zuvor eingereichte Fragen wurden durch die Verwaltung beantwortet.

 

TOP 2: Anhörung der Beiräte

 

TOP 3: Genehmigung des öffentlichen Protokolls vom 20.05.2025

 

TOP 4: Jahresbericht 2024 der Beauftragten für Menschen mit Behinderung

Kerstin Dietrich, seit 2021 ehrenamtlich tätig, berichtet von intensiver Bürgerbeteiligung über wöchentliche Sprechstunden, Hausbesuche und Ortsbegehungen. Thematisch reichte das Spektrum von Fragen zur Schwerbehinderung über barrierefreie Toiletten bis zur Arbeitsplatzsuche. Projekte wie NaviLens (für Sehbehinderte) und taktile Türbeschilderungen an Schulen wurden angestoßen. Ein aktiver Austausch mit anderen Behindertenbeauftragten im Kreis Pinneberg fand statt. Deutlich wurde: Die Anliegen sind vielfältig, der Zeitaufwand hoch, und viele Barrieren bestehen weiterhin – auch in Wedel.

👉 Zur ausführlichen Zusammenfassung des Berichts

 

TOP 5: Jahresbericht 2024 des Autonomen Frauenhauses Wedel

Der Bericht wurde dem Ausschuss zur Kenntnis gegeben. Aus Gründen des Datenschutzes wurde er nicht öffentlich verteilt.

 

TOP 6: Bericht über die Kinder- und Jugendbeteiligung

Imke Dreessen berichtet über ein sehr aktives Jahr. Der 8. Jugendbeirat und das neu gegründete Kinderparlament bildeten die Säulen institutioneller Beteiligung. In zahlreichen Projekten – etwa zur Spielplatzplanung, politischen Bildung oder Kinderrechten – konnten Kinder und Jugendliche ihre Perspektiven einbringen. Trotz vorhandener Formate fehlt es laut Bericht teils an struktureller Verankerung und Rückmeldung aus Politik und Verwaltung. Die Haushaltslage erschwert spürbare Umsetzung. Neue Ideen wie ein Politikformat in Schulen sind in Vorbereitung.

👉 Zur ausführlichen Zusammenfassung des Berichts

 

TOP 7: Jahresbericht des Kinder- und Jugendzentrums (KiJuz)

Das KiJuz bot 2024 eine beeindruckende Vielfalt an Angeboten: Töpfern, Musik, Kochen, Ferienprogramme, FLINTA*-Arbeit, Beteiligung am Stadtleben, internationale Jugendbegegnungen und Partizipationsformate wie ein Kiosk in Eigenverantwortung. Besonders erwähnenswert ist das große Engagement beim Bekstraßenfest und der „Nacht der Jugend“. Das Zentrum ist Anlaufstelle für viele junge Menschen – zunehmend auch mit psychosozialem Unterstützungsbedarf. Gleichzeitig fehlt es an personellen Kapazitäten und attraktiven Angeboten im Bereich Streetwork.

👉 Zur ausführlichen Zusammenfassung des Berichts

 

TOP 8: Haushalt 2025 – Genehmigung und Ausführung

Die Kommunalaufsicht hat den Haushalt 2025 der Stadt Wedel vollumfänglich genehmigt, einschließlich der geplanten Kredit- und Verpflichtungsermächtigungen. Die Genehmigung erfolgte trotz bestehender Zweifel an der dauerhaften Leistungsfähigkeit, als Anerkennung der entschlossenen Umsetzung des Haushaltssicherungskonzepts.

👉 Weiterführender Artikel zur Haushaltslage

 

TOP 9: III. Nachtragssatzung zur Nutzung städtischer Unterkünfte

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung soll die bisherige Sozialklausel (§ 13) aus der Satzung über die Nutzung städtischer Unterkünfte gestrichen werden. Statt pauschaler Ermäßigungen bei den Nutzungsgebühren ist künftig eine Einzelfallregelung für besondere Härten vorgesehen. Ziel ist eine Einsparung von jährlich bis zu 80.000 €, da bisher jährlich rund 90.000 € durch Ermäßigungen ausfielen. Die Verwaltung argumentiert, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Gebührenermäßigung und erfolgreicher Wohnungssuche nicht erkennbar sei. Stattdessen könnten die günstigen Konditionen einen Verbleib in der Unterkunft sogar begünstigen. Die Neufassung sieht weiterhin Ermessensspielraum für Härtefälle vor – jedoch auf Antrag und mit individueller Prüfung.

 

TOP 10: Mitteilungen und Anfragen

TOP 10.1.1: Bericht zur Haushaltskonsolidierung

👉 Zur ausführlichen Einordnung der Haushaltskonsolidierung

 

TOP 11–14: Nichtöffentlicher Teil

Ein Teil der Beratung zum Frauenhaus sowie der Unterrichtung der Öffentlichkeit erfolgte im vertraulichen Rahmen.

Jahresbericht 2024 der Flüchtlingsbetreuung Wedel – Einblick in die Arbeit der DiakoMigra

Im Sozialausschuss vom 20. Mai 2025 wurde der Jahresbericht der Flüchtlingsbetreuung in Wedel für 2024 vorgestellt. Der Bericht vermittelt einen authentischen Einblick in die Herausforderungen und das Engagement der DiakoMigra, die im Auftrag der Stadt Wedel Asylsuchende und Geflüchtete begleitet.

Insgesamt betreute das Team 2024 199 Menschen, darunter 112 neu zugewiesene Geflüchtete. Die Betreuungsarbeit beginnt unmittelbar mit der Ankunft: Begrüßung am Rathaus, Begleitung am ersten Tag, Unterstützung bei Kontoeröffnung, Versicherung, Jobcenter-Anmeldung oder Schulanmeldung. Besonders häufig betroffen waren erneut alleinerziehende Frauen und Großmütter aus der Ukraine, deren Anliegen sich von Unterhaltsregelungen bis zur Jugendamtsbetreuung erstreckten.

Ein drängendes Thema blieb die medizinische Versorgung. Viele Menschen kommen mit Vorerkrankungen – teilweise schwerwiegend – nach Wedel. Die DiakoMigra vermittelte in mehreren Fällen ärztliche Untersuchungen, begleitete Operationen und organisierte Krankentransporte. Eindrucksvoll dokumentiert wird dies durch ein Beispiel einer somalischen Familie, bei der sowohl Vater als auch Mutter umfangreiche medizinische Hilfe benötigten. Gerade bei Sprachbarrieren ist die Rolle ehrenamtlicher Dolmetscher von unschätzbarem Wert.

Eine besondere Erfolgsgeschichte stellt die Mieterqualifizierung dar, die in Kooperation mit der VHS Wedel und der Koordinierungsstelle Integration durchgeführt wurde. Die Schulung zu Themen wie Mülltrennung, Energiesparen und Wohnraumnutzung wurde 2024 von allen Teilnehmenden mit einem Zertifikat abgeschlossen – und alle konnten in eigenen Wohnraum vermittelt werden. Ein wichtiger Integrationsschritt, der auch 2025 fortgesetzt und erweitert werden soll.

Daneben bleibt die Sprachförderung ein zentrales Anliegen – insbesondere für Menschen ohne Alphabetisierung. Auch wenn passende Kursangebote rar sind, versucht die DiakoMigra durch Eigeninitiative (z. B. YouTube, Duolingo) und Hinweise auf lokale, ehrenamtliche Angebote Wege zu eröffnen.

Qualitätssicherung erfolgt durch regelmäßige Fortbildungen des Teams – z. B. zu Einbürgerung, Gewaltfreier Kommunikation, Deeskalation oder Arbeitsbelastung. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Wedel und der Koordinierungsstelle Integration wird im Bericht ausdrücklich gelobt. Auch der Beitrag der vielen ehrenamtlich Engagierten, sei es als Dolmetscher*innen oder Alltagsbegleiter*innen, ist entscheidend.

Die Zahlen sprechen für sich: 3.572 Kontakte wurden 2024 dokumentiert – von Arztterminen und Schulanmeldungen über Jobcenter- und Sozialamtsangelegenheiten bis hin zu Beratungsgesprächen und Veranstaltungen mit Ehrenamtlichen. Diese Vielfalt zeigt: Flüchtlingsbetreuung ist komplex, individuell – und unverzichtbar.

Für 2025 setzt die DiakoMigra auf Kontinuität und Weiterentwicklung: Die bewährten Angebote sollen fortgeführt, neue Maßnahmen zur Selbstermächtigung und Integration etabliert werden. Ziel bleibt es, Geflüchtete nicht nur zu begleiten, sondern sie zu stärken – für ein selbstbestimmtes Leben in Wedel.


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Jahresbericht 2024 der Koordinierungsstelle Integration

Im Sozialausschuss vom 20. Mai 2025 wurde der Jahresbericht 2024 der Koordinierungsstelle Integration vorgestellt. Er dokumentiert eindrucksvoll, wie vielfältig, vernetzt und engagiert die Integrationsarbeit in Wedel geleistet wird – trotz politischer Umbrüche, angespannter Haushaltslage und gesellschaftlicher Herausforderungen.

Im Zentrum standen 2024 nicht nur klassische Aufgaben wie Beratung, Sprachförderung oder Netzwerkarbeit – sondern auch ein wachsendes Engagement gegen Rechtsextremismus und für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Bericht würdigt unter anderem das breite zivilgesellschaftliche Signal, das Wedel mit der Bewegung „Wedel steht auf“ Anfang 2024 gesetzt hat. Die Koordinierungsstelle, Teil der Verwaltung, konnte sich aus Gründen der gebotenen Neutralität nicht direkt beteiligen, unterstützte die Ziele jedoch ausdrücklich.

In Zahlen spiegelt sich Wedels Vielfalt deutlich wider: 18 % der Einwohner*innen besitzen eine ausländische Staatsangehörigkeit, über 129 Nationalitäten leben in der Stadt. Geflüchtete stellen weiterhin eine bedeutsame Gruppe – insbesondere junge Erwachsene aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan. Die Unterbringung war 2024 konstant ausgelastet, wobei die Stadt verstärkt auf dezentrale Lösungen und begleitende Mietwohnungsqualifizierungen setzte.

Die Koordinierungsstelle fungierte dabei als zentrale Anlaufstelle, Lotse und Netzwerkerin. Im persönlichen Kontakt wurden über 1.300 Menschen im Rahmen von Deutschkursen erreicht; Beratungen zu Bildungs- und Teilhabeangeboten, Formularhilfe, Arbeitsmarktintegration oder Sprachpartnerschaften ergänzten das Angebot. Auch die interkulturellen Wochen im Herbst 2024 – mit über 20 Veranstaltungen – wurden federführend organisiert.

Sprachförderung bleibt ein zentrales Thema: 66 Kurse fanden an der vhs Wedel statt, darunter Integrations-, Berufs- und Standardkurse. Zudem wurden niedrigschwellige Formate wie offene Lerntreffs, Gesprächskreise oder Kochangebote umgesetzt. Projekte wie das Willkommenscafé, Sprachpartnerschaften oder das Frauennetzwerk stärkten das soziale Miteinander.

Im Bereich Ehrenamt wurden neue Netzwerke geschaffen, darunter die kommunale Ehrenamtsstrategie und die Weiterentwicklung der Ehrenamtsmesse. Hervorgehoben wird das Engagement von Frau Elke Fleige, die für ihren langjährigen Einsatz im Bereich Integration vom Land Schleswig-Holstein ausgezeichnet wurde.

Auch auf Landes- und EU-Ebene war Wedel aktiv: Als Mitvorsitz im Städteverband Schleswig-Holstein brachte die Stadt sich gezielt in landespolitische Diskussionen ein. Die Teilnahme am Europäischen Migrationsforum in Brüssel ermöglichte den Austausch mit überregionalen Akteuren und den Transfer kommunaler Perspektiven in die EU-Debatte.

Der Bericht macht deutlich: Integration in Wedel ist mehr als eine Verwaltungsaufgabe – sie ist ein lebendiger, dynamischer Prozess, getragen von vielen engagierten Menschen, geprägt von Respekt und dem klaren Bekenntnis zur Demokratie. Die Koordinierungsstelle sieht sich dabei als Brückenbauerin, Ideengeberin und Anker – für ein solidarisches, offenes und zukunftsfähiges Wedel.


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Tätigkeitsbericht der Freizeitförderung der Lebenshilfe in Wedel 

Im Sozialausschuss der Stadt Wedel wurde am 20. Mai 2025 der Tätigkeitsbericht 2024 der Freizeitförderung Wedel vorgestellt. Die Einrichtung ist Teil der Lebenshilfe Pinneberg und bietet Menschen mit geistiger Behinderung vielfältige, betreute Freizeitangebote – mit dem Ziel, gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität zu fördern.

Die Angebote finden regelmäßig an drei Nachmittagen pro Woche sowie an einzelnen Wochenenden statt, größtenteils im und rund um das Hirtenhaus. Im Jahr 2024 nahmen insgesamt 14 Personen aus Wedel und Umgebung teil – entweder regelmäßig oder an ausgewählten Veranstaltungen. Aufgrund zunehmender Mobilitätseinschränkungen im Zuge einer alternden Teilnehmerstruktur wurden viele Angebote wohnortnah in den jeweiligen Wohnstätten oder deren Umfeld verlagert, um Kontinuität und Teilhabe zu sichern.

Ein besonders herausragendes Projekt ist die „Integrative Ferienfreizeit“, die vom Kreis Pinneberg gefördert wird. Sie ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf eine Teilnahme an Ferienaktionen – unabhängig von sozialem Status oder finanzieller Lage. Zwei Selbstvertreterinnen setzten sich im Frühjahr 2024 erfolgreich im Jugendhilfeausschuss für die Aufnahme dieses Angebots in den Doppelhaushalt 2025/26 ein.

Finanziert wird die Freizeitförderung über Zuschüsse des Kreises Pinneberg, Beiträge der Stadt Wedel sowie jährliche Teilnehmerbeiträge. Ein Team aus erfahrenen pädagogischen Fachkräften betreut die Teilnehmenden, unterstützt durch engagierte Ehrenamtliche. Die Begleitung erfolgt individuell und bedarfsorientiert, um sowohl kognitive, motorische als auch soziale Fähigkeiten gezielt zu fördern.

Zu den Zielen der Freizeitförderung zählen unter anderem:

  • Förderung der Selbstständigkeit in der Freizeitgestaltung
  • Entwicklung sozialer Kompetenzen und persönlicher Interessen
  • Integration in das Lebensumfeld und Pflege sozialer Kontakte
  • Erhalt motorischer und kognitiver Fähigkeiten durch kreative und sportliche Aktivitäten

Auch die Wohngruppe NIELAND und Teilnehmende des ambulant betreuten Wohnens wurden 2024 in die Freizeitaktivitäten eingebunden. Gemeinsame Aktionen in öffentlichen Räumen ergänzten das feste Programm in der Begegnungsstätte.

Mit Blick auf die kommenden Jahre plant die Lebenshilfe eine noch stärkere Ausrichtung auf die Bedürfnisse älter werdender Menschen mit Behinderung. Angebote in Kleingruppen und ruhigere Strukturen sollen helfen, weiterhin eine aktive gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt liegt auf der Netzwerkarbeit und der Stärkung von Selbstvertretung. Hierzu zählt auch das Projekt „PI.Rat – auf der Suche nach den Schätzen im Sozialraum“, das von Aktion Mensch gefördert wird. Nach einem erfolgreichen Start in Elmshorn soll das Projekt künftig auch auf andere Gemeinden ausgeweitet werden, um inklusive Strukturen und bürgernahe Beteiligungsformate zu fördern.

Die Freizeitförderung Wedel ist und bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil kommunaler Inklusionsarbeit – getragen von Empathie, Fachlichkeit und dem festen Willen, Teilhabe für alle zu ermöglichen.


Weitere interessante Artikel zum Thema Sozialpolitik in Wedel:

18. Sitzung des Spozialauschuss - Zusammenfassung

Datum: Dienstag, 20. Mai 2025
Ort: Rathaus Wedel, Sitzungsraum Vejen
Leitung: Heidi Keck (SPD)

1. Einwohnerfragestunde

Es wurden keine Fragen von Einwohner*innen gestellt. Auch lagen keine offenen Fragen aus vergangenen Sitzungen vor.

2. Anhörung der Beiräte

Der Jugendbeirat berichtete über geplante Aktionen bei der „Nacht der Jugend“ und dem Hafenfest. Der Seniorenbeirat kündigte an, sich nicht am Hafenfest zu beteiligen, aber auf der Ehrenamtsmesse und dem Sozialmarkt präsent zu sein.

3. Protokoll der letzten Sitzung

Das Protokoll vom 8. April 2025 wurde ohne Anmerkungen zur Kenntnis genommen.

4. Jahresbericht der Behindertenbeauftragten

Frau Dietrich konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Fragen zum Bericht werden protokolliert und in der nächsten Sitzung beantwortet. Die SPD wünscht sich eine aktivere Einbindung in KiTa- und Schulangelegenheiten.

5. Jahresbericht 2024 der Lebenshilfe "Hirtenhaus"

Die Lebenshilfe stellte ihre Arbeit und Herausforderungen vor. Besonders das Thema Mobilität und kurzfristige Beantragung von Eingliederungshilfen wurde intensiv diskutiert. Die rückläufigen Teilnehmerzahlen wurden u. a. mit dem Mangel an Ehrenamtlichen begründet. Die SPD fragte nach der Öffentlichkeitsarbeit, die Grünen nach der alternativen Nutzung des Hirtenhauses, was aus brandschutztechnischen Gründen derzeit nicht möglich ist.
👉 Zur ausführlichen Zusammenfassung des Berichts

6. Jahresbericht 2024 der Koordinierungsstelle Integration

Der Bericht der Koordinierungsstelle machte deutlich, wie stark die Sprachförderung von Kürzungen des Bundes betroffen ist. Besonders kritisch ist die hohe Durchfallquote (40 %) beim B1-Sprachtest – bei gleichzeitiger Verweigerung von Wiederholungskursen durch das BAMF. Die Fraktionen würdigten die Arbeit ausdrücklich und betonten, dass Integration auch abseits formaler Abschlüsse möglich sei.
👉 Zur ausführlichen Zusammenfassung des Berichts

7. Jahresbericht 2024 der Flüchtlingsbetreuung DiakoMigra

Die DiakoMigra berichtete über Einzelfälle mit hohem Unterstützungsbedarf, unter anderem bei medizinischen Notlagen. Besonders positiv wurde die Mieterqualifizierung hervorgehoben – alle Teilnehmenden konnten in eigene Wohnungen vermittelt werden. Auf die Frage nach zwischenmenschlichen Konflikten in Unterkünften wurde geantwortet, dass diese nicht nationalitätsbedingt, sondern individueller Natur seien.
👉 Zur ausführlichen Zusammenfassung des Berichts

8. Mitteilungen und Anfragen

  • Im Planungsausschuss soll das Innenministerium über Folgekostenprobleme beim sozialen Wohnungsbau berichten. Eine gemeinsame Sitzung mit dem Sozialausschuss ist möglich, aber noch nicht terminiert.
  • Zu den städtischen Kürzungsverhandlungen mit AWO und DRK wurde berichtet: Das DRK ist einverstanden, die AWO zögerlich. Eine Kündigung der bestehenden Verträge zum 30.06. wird vorbereitet, um handlungsfähig zu bleiben.
  • Projektgruppen zur „Villa“ und dem Stadtteilzentrum „mittendrin“ nehmen demnächst ihre Arbeit auf. Beteiligung der Politik erfolgt schrittweise.
  • Fertigstellungen von Wohnprojekten (Steinberg, Rissener Straße) werden für den Herbst erwartet.

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17. Sitzung des Sozialausschusses - Zusammenfassung der Einladung

Datum und Uhrzeit: Dienstag, 08. April 2025, 19:00 Uhr
Ort: Die Villa, Mühlenstraße 35, 22880 Wedel

Öffentlicher Teil der Tagesordnung

  1. Einwohnerfragestunde
    • Antworten der Verwaltung zu vorangegangenen Fragen
    • Aktuelle Fragen von Bürgerinnen und Bürgern
  2. Anhörung der Beiräte

    Die Beiräte (z. B. Senioren-, Behinderten-, Integrationsbeirat) erhalten Gelegenheit, zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen.

  3. Genehmigung des öffentlichen Protokolls vom 11.03.2025
  4. Familienbildung Wedel e.V. – Jahresbericht 2024

    Die Familienbildung Wedel stellt ihren Jahresbericht unter dem Leitmotiv „Bildung, Beratung, Begegnung, Betreuung und Begleitung“ vor. Im Jahr 2024 wurden 288 Kurse mit über 5.400 Teilnehmenden angeboten. Inhalte reichten von Geburtsvorbereitung über Elternkompetenz bis hin zur Sprachförderung in mehrsprachigen Familien.

    Besonders hervorzuheben:

    • Kooperation mit dem Jugendamt im Bereich Kinderschutz (inkl. strukturierter Risikoerkennung)
    • Mitwirkung am Projekt „Notinsel“ – 15 Partnergeschäfte beteiligt
    • Start eines Instagram-Kanals für junge Eltern
    • Durchführung des Programms „e:du“ zur frühen Sprachbildung

    Finanziert wurde die Arbeit zu 47 % aus Kursgebühren, 36 % durch die Stadt Wedel und 17 % vom Land Schleswig-Holstein.

  5. Stadtteilzentrum „mittendrin“ – Jahresbericht 2024

    Das Stadtteilzentrum „mittendrin“ bietet offene Treffpunkte, Beratung und niedrigschwellige Hilfen für Kinder, Familien, Senior*innen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Es reagiert flexibel auf soziale Entwicklungen im Quartier, beispielsweise bei Konflikten im öffentlichen Raum oder gesellschaftlichen Diskursen.

    Wichtige Aspekte 2024:

    • Wöchentlicher Kontakt mit ca. 100 Menschen – viele mit Unterstützungsbedarf
    • Angebote wie Seniorencafé, Bewerbungshilfe, politische Gesprächsräume
    • Engagement in Netzwerken wie der Interkulturellen Woche, dem Frauennetzwerk Wedel und dem AK gegen Rechts
    • Besondere Rolle als Ort für Dialog und Reflexion während des Abwahlverfahrens gegen den Bürgermeister
  6. „Die Villa“ – Beratungs- und Kulturzentrum – Jahresbericht 2024

    Die Villa ist ein zentraler Ort für Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf, Erwerbslose, Migrant*innen sowie Kulturinteressierte. Mit über 24.000 Kontakten in 2024 ist sie eine der meistgenutzten sozialen Einrichtungen in Wedel.

    Im Überblick:

    • 4.368 Einzelberatungen zu Arbeit, Sozialleistungen, Lebensbewältigung
    • 57 % Vermittlungserfolg in Arbeit oder Praktikum bei Bewerbungsberatung
    • Vielfältige Gruppenangebote, Sprachkurse, Kulturveranstaltungen
    • Mehr als 6.000 Teilnehmende bei Veranstaltungen und Raumüberlassungen
    • Herausforderung: stark steigender Hilfebedarf bei gleichzeitiger Unsicherheit über zukünftige Finanzierung
  7. Öffentliche Mitteilungen und Anfragen
    • Bericht der Verwaltung
    • Fragen aus dem Ausschuss oder von Besucher*innen

Voraussichtlich nichtöffentlicher Teil

  1. Genehmigung des nichtöffentlichen Protokolls vom 11.03.2025
  2. Nichtöffentliche Mitteilungen und Anfragen
  3. Unterrichtung der Öffentlichkeit

16. Sitzung des Sozialausschusses - Zusammenfassung der Einladung

📍 Ort: Rathaus Wedel, Sitzungssaal

🕖 Zeit: 11. März 2025, 18:00 Uhr

Hier geht es zu den Informationen aus dem Bürgerinformationssystem: Sitzungseinladung

Tagesordnung: PDF-Link zur Tagesordnung


Tagesordnungspunkt 4: Bericht über die Belegung der städtischen Unterkünfte

  • Kenntnisnahme des Berichts über die Belegung städtischer Unterkünfte
  • Detaillierte Belegungszahlen (Stand 31.01.2025)
  • Entwicklung der Unterbringung in den Jahren 2022–2024
  • Geplante Neubauten und Sanierungen
  • Kurz- und mittelfristig nicht mehr nutzbare Unterkünfte
  • Weitere mögliche Lösungen zur Schaffung von Unterbringungskapazitäten

Details zur Unterbringungssituation

  • Gesamtauslastung der Unterkünfte: 83,88%
  • Probleme mit schwer belegbaren freien Kapazitäten
  • Sanierungsbedarf in mehreren Unterkünften
  • Steinberg-Neubau mit 30 Einheiten bis Q3/2025
  • Schulauer Straße: Geplanter Abriss und Neubau (2026–2027)
  • Investitionsplanung abhängig von Haushaltslage

Weitere Maßnahmen

  • Neuverhandlung von Mietverträgen
  • Prüfung zusätzlicher Container oder Mobilheime
  • Nutzung leerstehender Büroflächen (temporäre Lösung bis 2027)

15. Sitzung des Sozialausschusses

Hier geht es zu den Informationen aus dem Bürgerinformationssystem

Datum: 11. Februar 2025

Ort: Rathaus Wedel

Tagesordnung: Bekanntmachung


Tagesordnungspunkt 4: Jahresbericht 2024 der Sozialen Arbeit – Fachstelle Wohnen

Der Bericht umfasst die Arbeit der Fachstelle Wohnen, die seit dem 1. Januar 2021 in Wedel besteht. Diese Fachstelle bietet Unterstützung für wohnungslose Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen, die aufgrund besonderer Umstände (wie Flucht, wirtschaftliche Notlagen oder soziale Schwierigkeiten) ihre Wohnung verloren haben.

Kernbereiche des Berichts:

1. Soziale Arbeit in Unterkünften:

  • Die Fachstelle betreut mehrere Obdachlosenunterkünfte und zahlreiche angemietete Wohnungen im Stadtgebiet.
  • Schwerpunkte sind Sprachbarrieren, technische Herausforderungen bei der Wohnungsbewerbung und Unterstützung beim Umgang mit Behörden.
  • Es erfolgt intensive Betreuung in Krisensituationen wie Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit.

2. Beratung im Rathaus:

  • Die Fachstelle bietet während der Öffnungszeiten Beratungen zu Wohnungsnot, Anträgen und familiären Problemen an.
  • Viele Bewohner benötigen Unterstützung bei der Antragstellung für Leistungen, da die Bescheide oft schwer verständlich sind.

3. Projekte und Maßnahmen:

  • Ein Schutzkonzept zur Vermeidung von Gewalt und Missbrauch in den Unterkünften wird gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten entwickelt.
  • Seit Juni 2024 gibt es die Mietwohnraumqualifizierung, eine Fortbildung zu Themen wie Mietverträge, Mülltrennung und Heizverhalten. Alle bisherigen Teilnehmer konnten eine eigene Wohnung beziehen.

4. Projekt Wohnraumaktivierung:

  • Die Stadt sucht aktiv Wohnraum für wohnungslose Menschen. Die Sozialarbeiterin unterstützt Vermieter und Mieter bei der Vermittlung und bleibt nach Vertragsabschluss Ansprechpartnerin.

5. Nachbetreuung:

  • Bewohner, die aus den städtischen Unterkünften ausziehen, erhalten Unterstützung beim Übergang in die eigene Mietwohnung.
  • Dies umfasst die Beschaffung von Möbeln, Stromanmeldung sowie Beratung zu Themen wie Nachbarschaftspflege und Schimmelvermeidung.

6. Ausblick auf 2025:

  • Das Projekt Wohnraumaktivierung wird fortgesetzt, ebenso die Kurse zur Mietwohnungsqualifizierung.
  • Die Beratung im Rathaus bleibt ein zentrales Angebot der Fachstelle.

Jahresbericht 2024 der Fachstelle Wohnen


Tagesordnungspunkt 5: Sachstandsbericht 2024 zum sozial geförderten Wohnungsbau und der Wohnungsvermittlung

Der Sachstandsbericht behandelt den Stand des sozial geförderten Wohnungsbaus sowie die Aktivitäten der Wohnungsvermittlung in Wedel im Jahr 2024. Er gibt zudem einen Überblick über die geplante Entwicklung für 2025.

Kernpunkte des Berichts:

1. Wohnungsvermittlung 2024:

  • Insgesamt wurden 137 Neuanträge gestellt und 41 Personen erfolgreich vermittelt.
  • Die Vermittlungen betrafen verschiedene Zielgruppen, darunter Alleinerziehende, Senioren sowie Personen aus EU- und Drittstaaten.

2. Wohnungssuchende Haushalte (Stand Dezember 2024):

  • Es liegen 569 Anträge auf Wohnungssuche vor.
  • Die Anträge verteilen sich auf Haushalte mit unterschiedlich vielen Personen. Besonders viele Anfragen stammen von Ein-Personen-Haushalten (284 Anträge).

3. Sozial geförderte Wohnungen:

  • Die Stadt Wedel verfügt über ein Benennungsrecht für 337 öffentlich geförderte Wohnungen.
  • Eine detaillierte Liste gibt Auskunft über Standorte, Eigentümer und Laufzeit der Sozialförderung.

4. Geplante Sozialwohnungen:


Tagesordnungspunkt 6: Haushaltssatzung und Haushaltsbegleitbeschluss

Alles zum Haushaltsbegleitbeschluss

Alles zum Thema Haushalt

Alles zum Thema Stellenplan

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