📅 Datum & Uhrzeit: Donnerstag, 22. Mai 2025, 19:00 Uhr
📍 Ort: Ratssaal des Rathauses Wedel (barrierefrei)
🧭 Gremium: Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss (UBF)
Es lagen keine unbeantworteten Fragen vor. Es wurden keine neuen Fragen gestellt.
Umweltbeirat: Keine Mitteilungen.
Seniorenbeirat: Anfrage zum Stand der Vergabe öffentlicher Flächen für Carsharing; aktuell laufen interne Abstimmungen.
Jugendbeirat: Bericht zur bevorstehenden „Langen Nacht der Jugend“ am 23. Mai 2025, bei der alkoholfreie Cocktails im Shooters verteilt werden. Zudem wird der Jugendbeirat auch auf dem Stadtteilfest präsent sein. Dank an den Bauhof für die Konstruktion eines Regals mit Dosen als „Kippenmülleimer“, das im Juni am Strandbad aufgestellt werden soll.
Das Protokoll wurde ohne Anmerkungen zur Kenntnis genommen.
Der Tagesordnungspunkt wurde gestrichen, da der Vertreter des Vereins kurzfristig abgesagt hatte.
Umbau und Erneuerung des Fernüberwachungs- und Prozessleitsystems für die Regenwasserpumpwerke
Kostenrahmen:
140.000 € für die Systemerneuerung
40.000 € vorsorglich für eine mögliche Ersatzbeschaffung von Pumpen
Hintergrund:
Das bisherige Prozessleitsystem ist veraltet und muss ersetzt werden. Die Pumpwerke sind ein zentrales Element im Hochwasserschutz. Eine Umrüstung auf LTE-/LTE-M-basierte Fernüberwachung soll auch im Blackout-Fall eine Überwachung ermöglichen.
Problematik:
Das Vorhaben war bereits 2024 geplant, konnte aber wegen Fachplanermangels nicht rechtzeitig ausgeschrieben werden. Die Planung verzögerte sich stark.
Fehler:
Durch einen Übertragungsfehler wurde das Projekt nicht in den Investitionsplan 2025–2029 aufgenommen. Dies wird mit dem Beschluss korrigiert.
Begründung der Maßnahme:
Die neuen Kosten liegen über dem ursprünglichen Ansatz, u. a. wegen Preissteigerungen bei elektronischen Komponenten. Auch ein möglicher Pumpenaustausch wurde einbezogen. Der Hochwasserschutz hat Vorrang, eine Umsetzung 2026 würde zu weiteren Verzögerungen führen.
Beschluss: einstimmig angenommen (9 Ja).
Hintergrund:
Ein interfraktioneller Antrag (Grüne, SPD, Linke) forderte eine alternative Planung mit Fokus auf Baumerhalt, Einbahnstraßenregelung und sichererem Radverkehr.
Zentrale Anliegen der Fraktionen:
Prüfung von Einbahnstraßenmodellen
Erhalt möglichst vieler Bäume
Fahrradstraße statt Durchgangsstraße
Alternative Verkehrsführung zur Entlastung sensibler Nebenstraßen
Sicherstellung der Rettungswegzugänglichkeit
Ergebnis der Prüfung durch die Verwaltung:
Verkehrsrechtlich: Keine qualifizierte Gefahrenlage → keine rechtliche Grundlage für Einbahnstraßenregelung (§ 45 Abs. 9 StVO)
Verkehrsströme: Verlagerung würde Nebenstraßen wie Hasenkamp/Hasenknick überlasten
Folgen für Rettungsdienste: Erhöhte Unfallgefahr durch Befahren von Einbahnstraßen in Gegenrichtung
Baumschutz: Reduzierte Fahrbahnbreiten würden keinen ausreichenden Platz für Fuß-/Radwege bieten → Eingriffe in Baumbestand trotzdem notwendig
Kosten: Neue Planung würde ca. 74.000 € zusätzlich kosten (25 % HOAI-Honorar bei 4,4 Mio. € Baukosten)
Fazit der Verkehrsbehörde:
Die beantragten Maßnahmen sind aus verkehrsrechtlichen, sicherheitsrelevanten und baulichen Gründen nicht umsetzbar. Die ursprüngliche Planung bleibt bestehen.
Diskussion im Ausschuss:
Die SPD und Grüne verlasen ergänzende Stellungnahmen.
Hoffnung auf Veränderung im Eltern-Taxi-Verhalten bei Umbau.
CDU hinterfragt, ob Sanierung des Fußwegs wirklich notwendig sei.
Verwaltung erläutert schlechten Zustand von Weg und Fahrbahn; Bürgerbeschwerden bei Nässe.
Vorsitzende betont: Projekt hat keine Priorität im Haushalt 2025 – es bleibt Zeit für weitere Klärungen.
Anlage: 84 abschließbare Fahrradstellplätze seit Juli 2021 (Standort 2)
Haushaltsziel: Ertragssteigerung bei gleichzeitiger Attraktivitätswahrung
Tarifstruktur (nach Anpassung 2023/2024):
Tagesticket: 1,50 €
Wochenticket: 6,00 € (vormals 4 €)
Monatsticket: 12,00 € (vormals 8 €)
6-Monats-Ticket (neu): 40,00 €
Jahresticket: 75,00 €
Ergebnisse:
2022: 3.682,65 € Nettogesamtertrag
2023: 4.300,40 € (+16,8 %)
2024: 5.185,85 € (+20,6 %)
Fazit der Verwaltung:
Keine Umstellung auf tagesbasierte Nutzung empfohlen, da hoher Verwaltungsaufwand und Rückgang bei Langzeitbuchungen drohen. Die moderate Preiserhöhung und Einführung des 6-Monats-Tickets haben sich bewährt.
SPD regt Umbau weiterer Unterstände an, um zusätzliche sichere Abstellplätze für E-Bikes zu schaffen. Verwaltung prüft Umsetzung und mögliche Fördermittel.
Eine genaue Auslastung ist laut Verwaltung nicht möglich, da der Dienstleister nur Gesamtnutzerzahlen liefert. Diese variieren und sind auf der Buchungsplattform einsehbar.
Erste Kostenschätzung: 4.521.018 €
Letzter Kostenstand: 5.370.000 €
Letzter Meilenstein: Baubeginn Juli 2024
Erste Kostenschätzung: 2.100.000 €
Letzter Kostenstand: nicht angegeben
Letzter Meilenstein: Planungsabstimmung mit der Schule im März 2025
Erste Kostenschätzung: 10.000.000 €
Letzter Kostenstand: 10.711.416 €
Letzter Meilenstein: Eröffnung am 30.01.2025
Förderung: 3.000.000 € (IMPULS 2030 II)
Erste Kostenschätzung: 1.393.000 €
Letzter Kostenstand: 1.513.500 €
Letzter Meilenstein: Unterstufenhof in Arbeit
Erste Kostenschätzung: 230.000 €
Letzter Kostenstand: 474.100 €
Letzter Meilenstein: Baubeginn geplant für November 2024
Hinweis: Zusatzkosten von rund 102.000 € durch SEW-bedingte Leitungsverlegung
Erste Kostenschätzung: 961.000 €
Letzter Kostenstand: 1.030.000 €
Letzter Meilenstein: Abstimmungsgespräch mit der Schule im März 2025
Erste Kostenschätzung: 3.046.000 €
Letzter Kostenstand: 4.733.000 €
Letzter Meilenstein: Baugenehmigung für Nachtrag liegt seit dem 10.01.2025 vor
Hinweis: Zuschauerzahl reduziert (750 → 500); Förderantrag 2023 abgelehnt
Erste Kostenschätzung: 5.747.030 €
Letzter Kostenstand: 6.499.577,78 €
Letzter Meilenstein: Nachtrag im Haushalt Juni 2022 verabschiedet
Förderung: 681.590 € (KfW BEG Kommunen, Programm 464)
Erste Kostenschätzung: 1.140.000 €
Letzter Kostenstand: 1.510.000 €
Letzter Meilenstein: Baubeginn im August 2024 (1. Bauabschnitt), Verzögerung durch zusätzliche Hochbausanierung
Erste Kostenschätzung: 2.118.000 €
Letzter Kostenstand: 5.474.000 €
Letzter Meilenstein: Neuer geplanter Einzugstermin: Ende 3. Quartal 2025
Förderung: 544.621,50 € (KfW BEG Kommunen, Programm 464)
Erste Kostenschätzung: 3.000.000 €
Letzter Kostenstand: 4.400.000 €
Letzter Meilenstein: Bauantragsverfahren läuft; Ausführungsplanung (HOAI LPH 6) abgeschlossen
Erste Kostenschätzung: 210.000 €
Letzter Kostenstand: nicht angegeben
Letzter Meilenstein: Baumaßnahme ist in der Ausführung
Es wurden tiefe Schäden im Hallenboden festgestellt (Einbrüche, Stolpergefahr, teils notdürftig abgesperrt). Die Grünen erfragten Zeitplan und Kosten für Reparatur bzw. Sanierung, Haftungsfragen sowie Einschätzungen zur Sicherheit der Hallennutzung.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erkundigt sich nach dem Stand der angekündigten Bodenuntersuchungen in den Bereichen Randmoor, Seemoor und Wedeler Autal. Ziel der Maßnahme ist es, torfhaltige Böden zu identifizieren, die CO₂ binden und so zum kommunalen Klimaschutz beitragen können.
Konkret wird gefragt:
Ob die 55 betroffenen Eigentümer:innen kontaktiert wurden und ein Austausch im Rathaus stattfand
Wie viele Bohrgenehmigungen und Handbohrungen es bisher gab
Welche Schritte nach der Kartierung geplant sind
Die Fraktion verweist auf die hohe Bedeutung des Moorbodenschutzes zur Reduktion von Treibhausgasen in Schleswig-Holstein und bittet um einen Bericht im Ausschuss.
Konkrete Nachfragen betrafen: Kontaktaufnahme zu Eigentümer:innen, Zahl der Bohrgenehmigungen und geplante Schritte nach Kartierung.
Bericht der Verwaltung zur nächsten Sitzung angekündigt.
Schulbau: Moorwegschule optisch sanierungsbedürftig; Feuerwehrparkplatz erneuert; Containerlösungen bis Anfang 2026 erforderlich.
CDU-Stellungnahme zu Gänsefraßschäden: Landwirte fordern direkten Dialog; Informationen zu Entschädigungen und Vergrämungsmaßnahmen ausführlich dargestellt.
LED-Umrüstung: Kontinuierlich bei Neubauten und Defekten umgesetzt; großflächige Umrüstung mangels Budget verschoben.
Gehwegsanierung Schulauer Straße: Erfolgt aus Sicherheitsgründen.
Absperrung Spielplatz Gärtnerstraße: Bleibt wegen Budgetmangel bestehen.
Pkw im NABU-Gebiet: Verwaltung prüft.
Die Öffentlichkeit wurde informiert, dass keine nichtöffentlichen Beschlüsse gefasst wurden.