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Punkt 26 - Stadtwerke Wedel GmbH (Gewinnausschüttung)

Punkt 25 - Stadtsparkasse Wedel (Gewinnausschüttung)

Maßnahmenbeschreibung

Die Stadtwerke Wedel GmbH sollen eine Gewinnausschüttung von mindestens 3 % des Eigenkapitals leisten. Nach einer Eigenkapitalerhöhung von 3 Millionen Euro durch die Stadt im Zuge der Energiepreiskrise 2022 und einem Verzicht auf Gewinnausschüttungen für die Jahre 2021 bis 2023 soll die Ausschüttung ab 2025 wieder aufgenommen werden. Die Beträge sind bereits in der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigt.

Analyse

1. Potenzial der Mehreinnahmen:

  • Die geplante Ausschüttung bringt eine verlässliche Einnahmequelle in den städtischen Haushalt, insbesondere nach der Eigenkapitalerhöhung, die die Ertragskraft der Stadtwerke stärken könnte.
  • Eine regelmäßige Ausschüttung von 3 % des Eigenkapitals stellt einen stabilen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung dar.

2. Praktische Umsetzung:

  • Die Ausschüttung ist bereits fest eingeplant, sodass die Verwaltung keine weiteren organisatorischen Maßnahmen ergreifen muss.
  • Transparente Kommunikation mit den Stadtwerken ist erforderlich, um sicherzustellen, dass die Ausschüttungen die operative Leistungsfähigkeit der Stadtwerke nicht gefährden.

3. Risiken:

  • Die Höhe der Ausschüttung hängt von der wirtschaftlichen Lage der Stadtwerke ab und könnte bei wirtschaftlichen Einbrüchen oder höheren Investitionsanforderungen gefährdet sein.
  • Hohe Ausschüttungen könnten die finanzielle Stabilität der Stadtwerke beeinträchtigen, insbesondere in Krisenzeiten oder bei unvorhergesehenen Ausgaben.
  • Ein übermäßiger Fokus auf Gewinnausschüttungen könnte langfristige Investitionen in die Infrastruktur der Stadtwerke behindern.

Punkt 27 - Sponsoring

Punkt 27 - Sponsoring

Punkt 26 - Stadtwerke Wedel GmbH (Gewinnausschüttung)

Maßnahmenbeschreibung

Die Maßnahme sieht vor, Sponsoren für städtische Leuchtturmprojekte (z. B. Sporthalle für den SC Rist oder das Kombibad) sowie für Veranstaltungen zu gewinnen. Es sollen zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten durch Drittmittel erschlossen werden. Eine konkrete Schätzung der Erträge ist nicht möglich.

Analyse

1. Potenzial der Mehreinnahmen:

  • Sponsoring kann eine attraktive Einnahmequelle sein, insbesondere für öffentlichkeitswirksame Projekte oder Veranstaltungen, die eine breite Zielgruppe ansprechen.
  • Unternehmen könnten ein Interesse daran haben, ihre Marken durch die Unterstützung von Projekten mit hoher lokaler Sichtbarkeit zu stärken.

2. Praktische Umsetzung:

  • Es ist wichtig, eine klare Sponsoring-Strategie zu entwickeln, die potenzielle Partner anspricht und attraktive Gegenleistungen (z. B. Werbemöglichkeiten) bietet.
  • Die Verwaltung benötigt Ressourcen, um Sponsoring-Kampagnen zu organisieren und Beziehungen zu potenziellen Sponsoren aufzubauen.

3. Risiken:

  • Sponsoring-Einnahmen sind unsicher und können stark von der wirtschaftlichen Lage sowie der Attraktivität des jeweiligen Projekts abhängen.
  • Ein übermäßiger Einfluss von Sponsoren auf öffentliche Projekte oder deren Gestaltung könnte öffentliche Kritik hervorrufen.
  • Die Akquise und Betreuung von Sponsoren erfordert Zeit und personelle Ressourcen, die andernfalls für andere Aufgaben genutzt werden könnten.

Punkt 28 - Erhöhung der Grundsteuer B

Punkt 28 - Erhöhung der Grundsteuer B

Punkt 27 - Sponsoring

Maßnahmenbeschreibung

Die Maßnahme sieht eine Erhöhung des Hebesatzes der Grundsteuer B von derzeit 519 auf 590 vor. Dadurch sollen jährliche Mehreinnahmen von 1.130.000 € ab 2026 generiert werden. Hintergrund ist die Anpassung an den erwarteten neuen Nivellierungssatz, der im Zuge der Grundsteuerreform in Schleswig-Holstein steigen wird. Ohne Anpassung drohen geringere Zuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich.

Analyse

1. Potenzial der Mehreinnahmen:

  • Die Maßnahme bringt signifikante zusätzliche Einnahmen und stabilisiert den Haushalt, ohne zusätzliche Verwaltungsaufwände zu verursachen.
  • Durch die Anpassung an den Nivellierungssatz werden Nachteile im kommunalen Finanzausgleich vermieden.

2. Praktische Umsetzung:

  • Die Erhöhung des Hebesatzes sollte frühzeitig kommuniziert werden, um Akzeptanz bei den Bürgern und der Wirtschaft zu schaffen.
  • Eine sozialpolitische Betrachtung ist notwendig, da die Grundsteuer auch auf Mieter umgelegt wird und somit einkommensschwache Haushalte zusätzlich belastet.

3. Risiken:

  • Die Erhöhung könnte auf Widerstand der Bevölkerung und von Eigentümerverbänden stoßen, insbesondere in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten.
  • Höhere Grundsteuern könnten negative Auswirkungen auf den lokalen Wohnungsmarkt haben, z. B. durch eine Erhöhung der Mietkosten.
  • Falls der erwartete Nivellierungssatz geringer ausfällt als prognostiziert, könnten die zusätzlichen Einnahmen geringer ausfallen als geplant.
Analyse Punkt 29 - Personalaufwendungen

Zusammenfassung der Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen

Die Stadt Wedel plant mit 30 Maßnahmen eine umfassende Haushaltskonsolidierung bis 2028. Ziel ist es, das Haushaltsdefizit von derzeit knapp 17 Millionen Euro nachhaltig zu reduzieren. Die geplanten Maßnahmen erstrecken sich über nahezu alle Verwaltungsbereiche und umfassen sowohl Einsparungen als auch Einnahmesteigerungen. 


💡 Kurz & knapp: Die 30 Maßnahmen der Haushaltssicherung 2028

 

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