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Neues zur Haushaltskonsolidierung: Der aktuelle Stand im August

Die Bemühungen, unseren städtischen Haushalt nachhaltig zu festigen und für die Zukunft aufzustellen, sind ein fortlaufender Prozess. Da die finanzielle Situation der Stadt eine stetige Anpassung erfordert, werden in der kommenden Ausschusswoche alle Fachausschüsse erneut über die aktuellen Entwicklungen der verschiedenen Projektgruppen zur Haushaltssicherung 2028 informiert.

Entwicklungen in den Projektgruppen

In den vergangenen Wochen seit dem letzten Sachstand im Juni gab es in einigen Bereichen konkrete Fortschritte. So wurden beispielsweise bei der Aufgabenkritik im Personalbereich die Einsparungsziele durch eine Stundenreduzierung bei einer spezifischen Stelle weiter präzisiert, was zu einer zusätzlichen jährlichen Ersparnis ab April 2026 führt.

Auch beim Förderzentrum gibt es eine Neuerung: Der Rat hat Anfang Juli die befristete Vermietung von Räumlichkeiten an den Förderverein Elbschule Wedel e.V. beschlossen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die angestrebte Reduzierung der Gebäudekosten durch eine anderweitige Nutzung voranzubringen.

Beim Parkraumkonzept schreiten die Vorbereitungen ebenfalls voran. Das Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung neuer Parkscheinautomaten steht kurz vor dem Abschluss, sodass die Ausschreibung noch im Spätsommer erfolgen kann. Sobald die Automaten installiert sind, wird die Verkehrsaufsicht prüfen, inwieweit die Bewirtschaftung auf weitere Flächen ausgeweitet werden kann, für die bereits eine rechtliche Grundlage besteht.

Hinsichtlich der Volkshochschule und der Stadtbücherei befinden wir uns weiterhin in der Phase der Konzeption und Prüfung. Während bei der Stadtbücherei die geplanten Einsparungen für das Jahr 2026 bereits um 7.000 Euro übertroffen werden konnten, laufen bei der Volkshochschule die Abstimmungen zur Standortplanung und die strategische Neuausrichtung. Auch bei den Sportstätten ist der Start der Projektgruppe für das laufende Jahr fest eingeplant, wobei die Sportvereine bereits über das geplante Verfahren informiert wurden.

Transparenz bleibt der Schlüssel

Die Haushaltskonsolidierung ist kein einmaliges Ereignis, sondern eine Daueraufgabe, die uns alle betrifft. Es ist wichtig, dass wir dabei sachlich bleiben und die komplexen Zusammenhänge – sei es bei der PiA-Ausbildung in den Kitas, den Mietverhältnissen in städtischen Gebäuden oder den Energieinvestitionen der Stadtwerke – transparent diskutieren. Mein Ziel ist es, Sie über diese Schritte auf dem Laufenden zu halten, damit wir gemeinsam die richtigen Entscheidungen für unsere Stadt treffen können.

Weitere Informationen zum Thema

Für alle, die sich im Detail mit den einzelnen Projekten und den entsprechenden Beschlussvorlagen auseinandersetzen möchten, habe ich die aktuellen Übersichten der Verwaltung verlinkt:

Ihr Jan Lüchau

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Sachstand der Haushaltssicherung 2028

Die aktuelle Fortschreibung der Haushaltssicherung im Rahmen des Doppelhaushalts 2026/2027 dokumentiert die Entwicklung der städtischen Konsolidierungsmaßnahmen. Dabei werden die aktuellen Ansätze des Haushalts (HH 2026/2027) der ursprünglichen Mittelfristigen Finanzplanung (MFFP) gegenübergestellt.

Konsolidierung durch Einnahmesteigerungen

Ein wesentlicher Pfeiler der Haushaltskonsolidierung ist die Anpassung von Steuern und Gebühren, um die Einnahmeseite der Stadt zu stärken:

  • Grundsteuer: Ein zentraler Baustein der Konsolidierung ist die Erhöhung der Grundsteuer, die einen kontinuierlichen jährlichen Beitrag von 1.330.000 € zur Haushaltssicherung leistet.
  • Parkgebühren: Die Ausweitung der Parkgebühren soll bis zum Jahr 2028 zu Mehreinnahmen in Höhe von 280.000 € führen.
  • Sportstätten: Ab 2027 ist die Einführung einer Hallennutzungsgebühr geplant, die für 2028 mit 103.000 € kalkuliert wird.

Vergleich: Planung vs. Aktueller Haushaltsansatz

Der Vergleich der Gesamtsummen verdeutlicht, dass die angestrebten Konsolidierungsziele der ursprünglichen Planung (MFFP) aktuell nicht im vollen Umfang erreicht werden und die Stadt hinter den gesteckten Zielen zurückbleibt:

Jahr Zielwert (MFFP) Aktueller Ansatz (HH 2026/2027) Differenz
2026 5.062.600 € 4.703.400 € - 359.200 €
2027 6.688.700 € 5.714.100 € - 974.600 €
2028 9.695.700 € 8.677.000 € - 1.018.700 €

 

Haushalt 2026: Wie groß ist das strukturelle Defizit wirklich?

Ein Defizit von fast 13 Millionen Euro

Der Haushaltsentwurf der Stadt Wedel für das Jahr 2026 weist ein geplantes Defizit von −12.923.300 Euro aus. Gegenüber früheren Planungen hat sich die Lage weiter verschärft. Ein wesentlicher Grund dafür liegt außerhalb des direkten Einflussbereichs der Stadt: Die Erhöhung der Kreisumlage belastet den Wedeler Haushalt zusätzlich mit rund 1,1 Millionen Euro jährlich. Umso wichtiger ist daher der Blick auf die Frage, in welchem Umfang die Stadt selbst durch Konsolidierungsmaßnahmen gegensteuert und wie belastbar diese Maßnahmen tatsächlich sind.

Was aktuell konkret zur Haushaltskonsolidierung geplant ist

In der Übersicht der Projektgruppen zur Haushaltssicherung (Stand 08.12.2025) werden zahlreiche Maßnahmen aufgeführt. Entscheidend ist jedoch nicht die Anzahl der Projekte, sondern die Frage, welche Einsparungen oder Mehrerträge tatsächlich konkret beziffert und zeitlich verortet sind.

Aus den Spalten „geplant in 2026“ und „geplant in 2027“ ergibt sich folgendes Bild:

  • Geplant in 2026: 3.934.500 Euro
  • Geplant in 2027: 4.438.400 Euro
  • Summe 2026–2027: 8.372.900 Euro

Diese Beträge umfassen ausschließlich Maßnahmen, die aktuell mit einer konkreten Zahl hinterlegt sind. Projektideen ohne bezifferte Wirkung oder mit offenem Zeithorizont sind hierin nicht enthalten.

Abgleich mit der ursprünglichen Haushaltssicherung 2028

Ein Vergleich mit der im März 2025 beschlossenen Haushaltssicherung 2028 zeigt eine deutliche Abweichung. Damals war vorgesehen, in den Jahren 2026 und 2027 deutlich höhere Ergebnisverbesserungen zu erzielen:

  • Geplant für 2026: 4.703.400 Euro
  • Geplant für 2027: 6.688.700 Euro
  • Summe 2026–2027: 11.392.100 Euro

Gegenüber dieser ursprünglichen Planung fehlen aktuell rund 3,0 Millionen Euro an konkret unterlegten Konsolidierungsbeiträgen. Diese Lücke erklärt sich nicht zwingend durch ein Scheitern einzelner Maßnahmen, zeigt aber, dass ein erheblicher Teil der damaligen Annahmen bislang noch nicht in belastbare Zahlen übersetzt wurde. Was zum einen an (noch) fehlenden Beschlüssen und zum anderen daran, dass die Zahlen von damals nicht korrekt bzw. als nicht realistisch anzusehen waren. 

Einmaleffekte verzerren das Bild

Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass der Haushaltsentwurf 2026ff Grundstücksverkäufe in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro auf der Ertragsseite enthält. Diese Einnahmen verbessern das Jahresergebnis rechnerisch, haben jedoch keinen strukturellen Effekt, da sie nicht dauerhaft wiederholbar sind.

Rechnet man diese Einmaleffekte heraus, fällt das tatsächliche strukturelle Defizit entsprechend höher aus, als es die formale Zahl im Haushaltsplan zunächst vermuten lässt.

Zwischenbilanz zur Haushaltslage

Zusammenfassend zeigt sich ein differenziertes Bild:

  • Das ausgewiesene Defizit 2026 beträgt fast 13 Mio. Euro.
  • Ein Teil der Verschärfung ist extern bedingt (Kreisumlage).
  • Die aktuell konkret geplanten Konsolidierungsmaßnahmen bleiben deutlich hinter den ursprünglichen Zielwerten zurück.
  • Einmaleffekte wie Grundstücksverkäufe überdecken einen Teil des strukturellen Problems.

Für die weiteren Haushaltsberatungen bedeutet das: Die Herausforderung liegt weniger in neuen Zielzahlen oder Programmen, sondern in der konsequenten Übersetzung bestehender Beschlüsse in dauerhaft wirksame, realistische und überprüfbare Maßnahmen.

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Hintergrund & Einordnung

Vertiefende Analysen zur Haushaltslage und zur langfristigen Finanzstrategie der Stadt Wedel:

Haushaltssicherung 2028 – Update Dezember 2025

Die Stadt Wedel hat zum Stichtag 8. Dezember 2025 eine neue Fortschreibung ihres Konsolidierungsprogramms vorgelegt. In mehreren Bereichen zeigt sich, wie dynamisch der Prozess bleibt, mit Anpassungen bei Zahlen, Zuständigkeiten und Projektergebnissen. Im Folgenden sind die wichtigsten Entwicklungen zusammengefasst.

Grundsteuer und Erträge: Ratsbeschluss gefasst

Die ursprünglich als letzte Maßnahme angedachte Anhebung der Grundsteuer B auf 605 % kommt nun doch. Der Rat der Stadt Wedel hat am 11. Dezember 2025 eine Erhöhung auf 630 % ab 2026 beschlossen (BV/2025/090). Die Stadt kalkuliert mit rund 1,29 Mio. € Mehreinnahmen jährlich. Hintergrund sind geringere Einnahmeerwartungen durch die Grundsteuerreform und fehlende Erträge.

Zudem wird für die Stadtwerke Wedel erneut eine Gewinnausschüttung von 50 % angestrebt – für 2025 wären das 1,16 Mio. €. Der finale Ratsbeschluss dazu ist für den 11. Dezember geplant. Bei der Stadtsparkasse Wedel ist ein Gespräch über mögliche künftige Erträge für das erste Quartal 2026 anberaumt.

Projektgruppen: Neue Zwischenergebnisse

  • Parkraumkonzept: Ein erster Workshop hat stattgefunden. Das Konzept (u. a. Abschaffung Brötchentaste, Ausweitung kostenpflichtiger Zonen) ist in Arbeit. Erträge hängen von Investitionen in Parkscheinautomaten ab.

  • Stadtteilzentrum: Die Projektgruppe hat ihre Arbeit intensiviert. Eine Beschlussvorlage (BV/2025/088) lag bereits vor, wurde aber in den nächsten HFA geschoben, da wichtige Informationen fehlten. Positiv: Der bauliche Aufwand ist geringer als erwartet

  • Die Villa: Erste Maßnahmen greifen. Der Rat hat am 11. Dezember 2025 beschlossen, die im Rahmen der Haushaltskonsolidierung geforderten Einsparungen (70.000 € jährlich) durch eine Reduktion von Leistungen der AWO Sozialberatung zu kompensieren (BV/2025/089). Zuvor waren bereits Gebühren erhöht und ein Förderverein gegründet worden.

Bildung, Soziales und externe Faktoren

  • Ganztagsförderung: Das Land Schleswig-Holstein hat eine Förderrichtlinie angekündigt, die u. a. 75 % der Personalkosten sowie Pauschalen je Platz übernehmen soll. Die genaue Wirkung auf den Haushalt bleibt vorerst offen.

  • Musikschule und VHS: Erste Ideen zu Raumverlagerung und Angebotsanpassung wurden vertieft. Entscheidungen folgen 2026. Einsparungen werden erst ab 2028 erwartet.

  • Kita-Zusatzleistungen: Die Verhandlungen mit Trägern laufen. Einsparziele hängen stark von landesseitigen Finanzierungszusagen ab.

  • Schulsozialarbeit: Die Projektgruppe will Aufgabenverteilung mit Kreis und Land neu klären. Eine dauerhafte kommunale Finanzierung steht infrage.

Fazit

Mit dem Stand vom 8. Dezember 2025 wird deutlich: Der Konsolidierungskurs bleibt in Bewegung. Einzelne Projekte kommen zügig voran (z. B. Die Villa, Stadtteilzentrum), andere hängen von externen Klärungen ab (Ganztag, Kitas). 

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Haushaltssicherung 2028 – Kurzupdate November 2025

Die Stadt Wedel hat ihr Maßnahmenpaket zur Haushaltssicherung überarbeitet. Gegenüber dem Stand vom 21.10.2025 zeigen sich in der Fassung vom 17.11.2025 vor allem folgende relevante Veränderungen:

Verwaltung und Steuerung

  • Die globalen Ausgabenkürzungen können 2026 nur zu rund 1,845 Mio. € realisiert werden (statt 2 Mio.).

  • Der Stellenplan 2026/27 wurde beschlossen, erste Personal-Einsparungen in Höhe von 388.000 € sind enthalten.

  • Die sogenannten "111er"-Produkte haben nun ein klar definiertes Einsparziel (2026: 309.500 €, 2027: 301.000 €).

Gebäude und Parkraum

  • Beim Gebäudemanagement wurden erste Schritte vom Rat beschlossen, Gespräche zu Umzügen laufen.

  • Das Parkraumkonzept ist vorbereitet, Umsetzung aber nur mit Vorinvestitionen ab 2026 möglich.

Bildung und Betreuung

  • Musikschule: Umzug in das Reepschlägerhaus wird geprüft.

  • VHS: Standort- und Programmanpassung zur Kostensenkung in Diskussion.

  • Stadtbücherei: Landesförderrichtlinien liegen vor, werden geprüft.

  • SKB: Pilotprojekt zur Raumnutzung an Schule startet 2025/26.

  • Ganztagsanspruch: Konkrete Landeszuschüsse ab 2026 in Sicht (z. B. 75 % Personalkostenerstattung).

Soziales und Jugend

  • Ferienfreizeiten: Verkürzung umgesetzt, Stadtranderholung wird infrage gestellt.

  • Die Villa: Kostendeckungsgrad erhöht, Förderverein gegründet, Entscheidungsvorlage in Arbeit.

  • Seniorentreffs: Neuer Vertrag mit DRK beschlossen, AWO wartet wegen Insolvenz.

  • Stadtteilzentrum: Günstigere Unterhaltungsplanung, ÖPP-Option wird geprüft.

Der Konsolidierungsprozess kommt voran. Erste Maßnahmen sind beschlossen oder umgesetzt. Einige Projekte stehen vor wichtigen Entscheidungen, andere hängen von externen Faktoren ab. Die Richtung stimmt – entscheidend bleiben Umsetzungstempo und politische Einigkeit. Leider reicht das nicht aus. 

Haushaltskonsolidierung: Stadt Wedel plant Grundsteuererhöhung ab 2026

Im Zuge der Haushaltskonsolidierung plant die Stadt Wedel eine Erhöhung der Grundsteuer B. Nach den aktuellen Unterlagen, die zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am kommenden Montag vorliegen, soll der Hebesatz von derzeit 519 auf 630 Punkte steigen. Die Maßnahme ist für das Jahr 2026 vorgesehen und würde der Stadt laut Verwaltung rund 1,13 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen pro Jahr bringen.

Als Begründung nennt die Verwaltung den „Ausgleich von Mindereinnahmen aufgrund der Steuerreform und deren Umsetzung“. Weitere Informationen liegen nicht vor. Die dazugehörige Beschlussvorlage BV/2025/080 ist noch nicht freigegeben.

Auch in anderen Bereichen arbeitet die Stadt an Maßnahmen zur Stabilisierung des Haushalts. Bei der Schulkindbetreuung (SKB) rechnet die Verwaltung inzwischen mit Mehreinnahmen, nachdem zuvor von steigenden Kosten ausgegangen worden war. Grundlage sind die neuen Förderrichtlinien des Landes, nach denen etwa 75 Prozent der Personalkosten gedeckt werden sollen.

Darüber hinaus wurden weitere Themenfelder konkretisiert. Das Stadtteilzentrum ist nun eindeutig den zuständigen Ausschüssen zugeordnet. Im Bereich „Gestaltung der Umwelt“ sind neue Aufgaben hinzugekommen, darunter Weihnachtsbeleuchtung, Regenwassermanagement und Straßenbaubeiträge. Außerdem steht fest, dass sich der Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschuss erneut mit dem Zustand der städtischen Spielplätze befassen wird.

Die vollständige Übersicht der aktuellen Konsolidierungsmaßnahmen ist auf der städtischen Website abrufbar:
👉 Konsolidierungstabelle (Anlage zur HFA-Sitzung am 3. November 2025)

Finanzen im Kreis Pinneberg: Die Zahlen sind alarmierend – und Wedel steht mittendrin

Von der nüchternen Sitzung im Kreishaus bis zum Schreiben der Bürgermeister: Die finanzielle Lage im Kreis Pinneberg verschärft sich. Auch Wedel steht weiter unter Druck.

Eine Sitzung, viele Warnsignale

Als der Finanzausschuss des Kreises Pinneberg am 7. Oktober 2025 zusammentrat, war die Botschaft eindeutig: Der finanzielle Spielraum schwindet – beim Kreis ebenso wie in fast allen Städten und Gemeinden.

Die Verwaltung legte mit der Vorlage MV/FD-11/2025/566 eine detaillierte Übersicht vor. Sie zeigt, dass der Kreis selbst für 2025 ein Defizit von 55,4 Millionen Euro erwartet – und im Jahr 2026 voraussichtlich sogar 85,9 Millionen Euro. Das bedeutet: Ohne Gegensteuerung steigt die Kreisumlage deutlich, rechnerisch um bis zu 3,9 Prozentpunkte.

Auch die Kämmerer des Kreises hatten bereits zwei Wochen zuvor in ihrer Arbeitsgruppe kein gutes Bild gezeichnet. Sie warnten vor einer dauerhaften strukturellen Schieflage, verursacht durch Tarifsteigerungen, steigende Sozialausgaben, Baukosten und neue gesetzliche Aufgaben, etwa beim Ausbau der Ganztagsbetreuung.

Kommunen in der Zange

Das Ergebnis ist überall dasselbe: Die Einnahmen wachsen zu langsam, die Ausgaben zu schnell. Kommunen wie Elmshorn, Pinneberg, Quickborn oder Wedel schreiben Defizite, die sich auch durch einmalige Sondereffekte nicht ausgleichen lassen.

Für Wedel rechnet die Verwaltung 2026 mit einem Minus von 11,7 Millionen Euro. Schon 2024 lag das Defizit bei rund 14,7 Millionen. Auch das Haushaltssicherungskonzept wirkt nur leicht dämpfend. Gewerbesteuererträge brechen weg, Unterhalt und Personalkosten steigen.

Hinzu kommt ein Punkt, der im Kreisvergleich auffällt: Wedels Kassenkreditbestand ist überdurchschnittlich hoch – ein Zeichen, dass laufende Ausgaben zunehmend über Liquiditätskredite finanziert werden.

Bürgermeister schlagen Alarm

Noch vor der Kreissitzung hatten sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte im Kreis zusammengetan. In einem Schreiben vom 2. Oktober 2025 an Landrätin Sabine Sager fordern sie:

„Keine Erhöhung der Kreisumlage in dieser Lage.“

Sie verweisen auf die bereits angespannte Situation in den kommunalen Haushalten und verlangen vom Kreis ein verbindliches Konsolidierungskonzept mit überprüfbaren Einsparzielen.

Die Landrätin antwortete am 7. Oktober und kündigte Einsparungen von mehr als fünf Millionen Euro (2025) und über 15 Millionen (2026) an. Außerdem soll ein Projekt „Haushaltskonsolidierungskonzept“ unter Leitung des Finanzbereichs eingerichtet werden.

Damit ist klar: Der Sparkurs wird nun auch auf Kreisebene Thema – und dürfte bald auf die Kommunen durchschlagen.

Wedel im Fokus

Wedel liegt mit seinen Kennzahlen im Mittelfeld der kreisweiten Defizite. Doch der Blick auf die Verschuldung zeigt, dass die Stadt deutlich weniger Spielraum hat als viele Nachbarn.

In den letzten Jahren ist der Schuldenstand pro Einwohner kontinuierlich gestiegen, während Investitionen in Schulen, Straßen und öffentliche Gebäude immer teurer wurden. Das bedeutet: Jeder neue Euro Investition muss sorgfältig abgewogen werden – und darf nicht zur weiteren Belastung künftiger Haushalte führen.

Kommentar: Wedel muss jetzt ehrlich Bilanz ziehen

Ja, die Finanzlage ist überall angespannt. Und ja, Bund und Land lassen die Kommunen mit immer neuen Aufgaben und zu wenig Geld im Regen stehen. Aber Wedels Krise ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis von vierzehn Jahren gescheiterter Konsolidierung.

Seit 2011 reden wir über Haushaltsdisziplin, aber gehandelt wurde zu selten. Das Eigenkapital hat sich halbiert, die Schulden haben sich verdreifacht. Jahr für Jahr wurden neue Projekte beschlossen, ohne Prioritäten zu setzen. 

Wedel hat in den vergangenen Jahren investiert, gebaut, erweitert – oft mit guten Absichten, aber ohne finanzielles Gegengewicht. Grundstücksverkäufe wurden genutzt, um Haushalte zu schönen. Teure freiwillige Leistungen gestartet oder ausgeweitet, während Rücklagen schwanden. Der Personalaufwand wuchs, der Stellenplan dehnte sich aus.

So entstand ein gefährlicher Mechanismus: Sparen im Reden, Ausgeben im Handeln. Konsolidierung wurde zum Ritual, nicht zur Strategie.

Natürlich tragen äußere Faktoren – Zinswende, Tarifabschlüsse, Baukosten etc. – zur Schieflage bei. Aber die strukturelle Schwäche ist hausgemacht. Andere Städte haben in dieser Zeit Überschüsse erwirtschaftet oder Schulden abgebaut. Wedel hat den eigenen Anspruch, „nur aus Überschüssen zu investieren“, längst aufgegeben.

Heute steht die Stadt vor einer doppelten Herausforderung: hoher Investitionsbedarf bei gleichzeitig ausgereiztem Haushaltsspielraum.
Wer in dieser Lage auf alte Muster setzt, riskiert die Handlungsunfähigkeit der Stadt.

Konsolidierung darf kein Schlagwort mehr sein. Sie muss heißen: ehrlich Bilanz ziehen, den Umfang freiwilliger Leistungen prüfen, Personalkosten im Griff behalten, und politische Wunschlisten an finanzielle Realität koppeln.

Wedel hat nicht nur ein Einnahmen-, sondern vor allem ein Prioritätenproblem.
Und die Lösung beginnt nicht in Kiel oder Berlin, sondern im eigenen Rathaus.

Stellenplan 2026/2027 – Konsolidierung mit klaren Schwerpunkten

Der neue Stellenplan für die Jahre 2026 und 2027 zeigt deutlich, wie eng die Personalpolitik mit der Haushaltssicherung 2028 verknüpft ist. Während in vielen Bereichen Stellen reduziert oder zusammengelegt werden, setzt die Stadt zugleich gezielt neue Schwerpunkte – vor allem dort, wo gesetzliche Vorgaben und wachsender Bedarf keine Alternative zulassen.

Große Linie

  • Einsparungen dominieren: Insgesamt ergibt sich ab 2026 ein Konsolidierungseffekt von rund 388.000 Euro.
  • Weitere Schritte folgen: Ab 2027 kommen zusätzliche Einsparungen von knapp 90.000 Euro, ab 2028 noch einmal rund 65.000 Euro hinzu.
  • Gezielte Verstärkungen: Dort, wo neue Rechtsansprüche greifen – insbesondere in der Ganztagsbetreuung – werden zusätzliche Stellen geschaffen, die weitgehend durch Fördermittel und Elternbeiträge gegenfinanziert sind.

Neue Stellen und Aufstockungen

 

  • Musikschule: Eine bisher auf Honorarbasis geleistete Tätigkeit (musikalische Früherziehung in Kitas) wird in eine feste Stelle umgewandelt. Damit sollen rechtliche Unsicherheiten vermieden werden.
  • Altstadtschule: Zusätzliche Springerkräfte sollen Engpässe abfangen, da die vorhandenen Kapazitäten aufgrund hoher Krankheitsvertretungen nicht mehr ausreichen.
  • Moorwegschule: Zwei neue Gruppen in der Schulkindbetreuung werden eingerichtet. Hier zeigt sich der wachsende Druck durch den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026.

 

Diese zusätzlichen Stellen verursachen nominell höhere Personalkosten, sind aber fast vollständig durch Fördermittel und Elternbeiträge gedeckt.

Streichungen und Kürzungen

Deutlich umfassender fällt die Liste der Einsparungen aus:

  • Sozialhilfe/Wohnen: Mehrere kleinere Stellenanteile entfallen oder werden zusammengelegt. Hintergrund sind sinkende Fallzahlen und organisatorische Straffungen.
  • Jugendzentrum/Streetwork: Eine ganze Stelle im Kinder- und Jugendzentrum wird gestrichen, ebenso die bisher geförderte Streetworker-Stelle.
  • Schulsozialarbeit: Eine volle Stelle entfällt, da keine Fördermittel in Sicht sind.
  • Reinigung: Mehr als zwei volle Stellen werden ab 2027 abgebaut, weil die Reinigung künftig extern vergeben werden soll.
  • Nachhaltigkeit und Mobilität: Aus drei Stellen (Klimaschutz, Mobilitätsmanagement und Umweltschutz) soll eine Leitstelle „Nachhaltigkeitsmanagement“ entstehen. Das reduziert den Gesamtumfang, bündelt aber zugleich Aufgaben.
  • Verwaltung allgemein: Mehrere kleine Anteile in zentralen Diensten, Geschäftsbuchhaltung und Poolstellen werden gestrichen.

Umstrukturierungen und Neubewertungen

Daneben gibt es eine Vielzahl an Anpassungen, die nicht primär der Haushaltskonsolidierung dienen, sondern der korrekten tariflichen Abbildung oder organisatorischen Klarheit. Dazu gehören:

  • Verschiebungen von Stellen zwischen Fachdiensten (z. B. Rathausinformation, Standesamt, Wohngeld).
  • Neubewertungen, die teilweise zu Einsparungen (z. B. Herabstufung von EG 7 auf EG 6) oder Mehrkosten (z. B. Anpassungen im Bauhof) führen.
  • Zusammenfassungen, etwa beim neuen Nachhaltigkeitsmanagement, das Klimaschutz, Mobilität und Umweltschutz integriert.

Politisch bereits beschlossene Stellen

Einige Positionen im Stellenplan sind direkte Folge von Ratsbeschlüssen aus 2025, darunter:

  • die neue Stabstelle Wirtschaftsförderung,
  • zusätzliche Gruppen in der Altstadtschule.

Diese Maßnahmen waren bereits im Haushalt 2025 finanziell berücksichtigt und schlagen daher jetzt nicht erneut zu Buche.

Fazit

Der Stellenplan 2026/2027 verdeutlicht, dass die Haushaltssicherung 2028 nicht allein über Kürzungen läuft. Zwar wird in vielen Bereichen gespart, doch gleichzeitig investiert die Stadt gezielt in Zukunftsaufgaben wie Ganztagsbetreuung und Bildung. Entscheidend wird sein, ob die Balance gelingt: den Haushalt spürbar zu entlasten, ohne die Qualität öffentlicher Leistungen zu stark einzuschränken.

Haushaltssicherung 2028 – Aktueller Stand der Projektgruppen

Stand: 27.08.2025 • Quelle: Mitteilungsvorlage MV/2025/080

Die Stadt Wedel arbeitet weiter an ihrem Konsolidierungsprogramm, um bis 2028 die geforderten Einsparungen von 9,5 Mio. Euro zu erreichen. Für die meisten Maßnahmen sind Projektgruppen eingesetzt, die konkrete Vorschläge erarbeiten. Mit dem neuen Sachstandsbericht vom 27. August 2025 liegen aktualisierte Informationen vor, die den Ausschüssen im September zur Kenntnisnahme vorgelegt werden. Dieser Überblick ist eine Zusammenfassung des aktuellen Sachstandes und keine Wertung.

Wesentliche Entwicklungen seit dem letzten Stand

  • Personalaufwendungen (lfd. Nr. 2): Die Projektgruppe ist gestartet; erste Ergebnisse sind bereits im Stellenplanentwurf sichtbar. Zusätzlich sind Organisationsuntersuchungen in mehreren Fachbereichen vorgesehen.
  • Gebäudemanagement (lfd. Nr. 4): Weitere Termine wurden dokumentiert (zuletzt 19.08.); erste Maßnahmen sollen mit der Vorlage BV/2025/038 dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden.
  • Musikschule (lfd. Nr. 8): Das Protokoll der ersten Sitzung liegt vor; ein Folgetermin zur Klärung der räumlichen Perspektive und möglicher Einsparansätze ist geplant.
  • Stadtbücherei (lfd. Nr. 10): Zusätzlich zu laufenden Prüfungen ist ab 2026 eine jährliche Einsparung von rund 23.000 Euro durch Anpassungen im Medienbestand vorgesehen.
  • Stadtteilzentrum (lfd. Nr. 12): Der zweite Termin hat ergeben, dass die Kosten für die Gebäudeunterhaltung voraussichtlich deutlich geringer ausfallen als zunächst angenommen (Planungsänderung).
  • Zuschüsse DRK/AWO (lfd. Nr. 13): Für das DRK liegt ein Vertragsentwurf zur Beschlussfassung vor. Bei der AWO ist die Lage aufgrund des Insolvenzantrags noch zu klären; die geplante Einsparung von 33.000 Euro ab 2026 bleibt damit unsicher.
  • Jugendarbeit (lfd. Nr. 15): Die Hörnumfahrt wurde von 14 auf 10 Tage verkürzt. Zudem wird erwogen, die Stadtranderholung einzustellen; das hätte konzeptionelle Auswirkungen auf die Arbeit im KiJuZ.
  • Tageseinrichtungen für Kinder (lfd. Nr. 16): Die Einsparung fällt geringer aus als geplant: statt 400.000 Euro werden voraussichtlich etwa 200.000 Euro erreicht.
  • Schulkinderbetreuung – Mehrfachnutzung (lfd. Nr. 18): Für noch ausstehende Raum- und Belegungspläne wurde eine Nachfrist eingeräumt.
  • Schulkinderbetreuung – Rechtsanspruch Ganztag (lfd. Nr. 19): Ergänzend zur Investitionsförderung sieht das Land eine Übernahme von bis zu 75 % der Betriebskosten vor; für die Stadt entsteht dennoch voraussichtlich kein Entlastungseffekt, vielmehr ein zusätzlicher Aufwand.
  • Spielplätze (lfd. Nr. 22): Die Berechnungen zu identifizierten Einsparpotenzialen sind angelaufen.
  • Sportstätten (lfd. Nr. 23): Der Start der Projektgruppe ist aus Kapazitätsgründen erst für 2026 vorgesehen.

Wie es weitergeht

Die Projektgruppen arbeiten ihre Themen weiter aus und bringen Ergebnisse Schritt für Schritt in die Fachausschüsse ein. Dort werden Politik und Öffentlichkeit in die Diskussion einbezogen. Sollten die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, bleibt als letzte Option die Erhöhung der Grundsteuer (lfd. Nr. 30), um das Konsolidierungsziel zu erreichen.

Die vollständigen Details finden sich in der offiziellen Mitteilungsvorlage, die den Tagesordnungen der September-Sitzungen beigefügt ist:
Mitteilungsvorlage MV/2025/080 – Haushaltssicherung 2028: aktueller Stand und weiteres Vorgehen

Themenseite Haushaltssicherung 2028

Viele Projekte in Arbeit – Zwischenstand zur Haushaltssicherung 2028

Die Umsetzung der Haushaltskonsolidierung in Wedel kommt schrittweise voran. Mit dem Ziel, bis 2028 eine Ergebnisverbesserung von rund 9,6 Millionen Euro jährlich zu erreichen, wurden 30 Maßnahmen auf den Weg gebracht – von der Kürzung freiwilliger Leistungen über strukturelle Veränderungen bis hin zur Generierung zusätzlicher Einnahmen. Die aktuelle Mitteilung der Verwaltung zeigt: Erste Ergebnisse sind sichtbar, doch in vielen Bereichen ist weiterhin intensive Arbeit nötig.

Einige Maßnahmen konnten bereits vollständig abgeschlossen werden. Dazu zählt die globale Ausgabenkürzung, die in den Haushaltsansätzen für 2025ff. bereits umgesetzt wurde. Ebenfalls abgeschlossen ist die Maßnahme zum Wohngeld, zum einen entfällt sie, da es sich um eine Landesaufgabe handelt, zum anderen hat der Rat am 17.07. eine Maßnahme beschlossen. 

In anderen Bereichen laufen aktuell Projektentwicklungen oder bereits konkrete Arbeitsphasen. So hat im Bereich der Personalaufwendungen ein erster Austausch zwischen den Verwaltungsbereichen stattgefunden, eine projektbegleitende Aufgabenkritik soll folgen. Die Projektgruppen zur Verwaltungssteuerung und zur Reduzierung von Gebäudenutzung sind ebenfalls gestartet. In beiden Fällen handelt es sich um fortlaufende Prozesse, die langfristig angelegt sind.

Im Gebäudemanagement wurden erste Belegungspläne gesammelt, eine erste Entscheidungsvorlage zur Mehrfachnutzung und möglichen Aufgaben einzelner Gebäude soll in Kürze dem Rat vorgelegt werden. Bei der Parkraumbewirtschaftung wurden wirtschaftliche Prüfaufträge vergeben – deren Umsetzung hängt jedoch von Investitionen im Haushalt 2026 ab.

Die Einsparziele in Bildungs-, Sozial- und Kultureinrichtungen sind unterschiedlich weit entwickelt. Für Musikschule, VHS und Stadtbücherei fanden die ersten Sitzungen statt, in denen mögliche Einsparpotenziale identifiziert wurden. Insbesondere bei der Stadtbücherei hofft man auf steigende Förderzuschüsse vom Landesverband. Auch in der Schulkindbetreuung, der Jugendarbeit, im Stadtteilzentrum, im Kinder- und Jugendzentrum sowie bei der Einrichtung „Die Villa“ laufen Gespräche zur Überarbeitung von Konzepten oder zur Erhöhung von Einnahmen. Bei den Spielplätzen wurden bereits Einsparpotenziale identifiziert.

Einige Maßnahmen sind stark von äußeren Rahmenbedingungen abhängig. So zum Beispiel beim Thema Schulkinderbetreuung: Hier wird auf überarbeitete Förderrichtlinien des Landes gehofft, die ab 2026 greifen sollen. Auch beim Förderzentrum, bei der Musikschule und VHS könnten durch Raumdoppelnutzung oder Standortverlagerungen deutliche Einsparungen erzielt werden, deren Umsetzung jedoch sorgfältiger Planung bedarf.

In einzelnen Bereichen zeichnen sich noch keine konkreten Umsetzungen ab. Dazu zählt etwa die mögliche Steuererhöhung – sie wird ausdrücklich nur als letzte Maßnahme in Betracht gezogen, sollte der Erfolg der anderen Projekte nicht ausreichen. Auch ein Austausch zur Rolle der Stadtsparkasse ist erst für den Herbst angekündigt.

Insgesamt zeigt der Bericht: Die Verwaltung hat einen klaren Fahrplan, der Schritt für Schritt abgearbeitet wird. Doch es wird auch deutlich, dass viele Maßnahmen komplex sind, intensive Abstimmungen erfordern und Zeit brauchen. Der Weg zur Haushaltskonsolidierung ist damit zwar in Bewegung, aber längst noch nicht am Ziel. Entscheidend wird sein, dass die geplanten Einsparungen und Strukturveränderungen nicht nur beschlossen, sondern auch konsequent umgesetzt werden.

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