Auf Wedel-Politik.de finden Sie neue Artikel zu wichtigen politischen Themen und Ereignissen. Bleiben Sie informiert über die Entscheidungen, die unsere Stadt bewegen:
Einladung zur 14. Sitzung des Rates:
Welche Themen stehen auf der Tagesordnung, und worüber wird diskutiert? Alle Details zur Sitzung finden Sie hier:
Der Landesrechnungshof hat 2019 eine umfassende Analyse zur finanziellen Situation Wedels erstellt, die 2021 veröffentlicht wurde. Welche Kritikpunkte und Empfehlungen gibt es, und warum sind diese auch heute noch relevant?
Zusammenfassung der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 09.12.2024:
Welche Entscheidungen wurden im HFA getroffen, und welche Konsequenzen haben sie für die zukünftige Finanzpolitik Wedels? Ein Überblick über die zentralen Themen:
Zusammenfassung der 12. Sitzung des Bildungs-, Kultur- und Sozialausschusses:
Was wurde im BKS besprochen, und welche Themen stehen in den Bereichen Bildung, Kultur und Soziales aktuell im Fokus? Hier finden Sie die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:
Mit großer Freude gratuliere ich Frau Fisauli-Aalto zu ihrem Wahlsieg und ihrem bevorstehenden Amtsantritt als Bürgermeisterin von Wedel. Dieser Erfolg ist nicht nur ein großer Schritt für sie persönlich, sondern auch eine Chance für unsere Stadt, sich weiterzuentwickeln und die Herausforderungen der Zukunft entschlossen anzugehen.
Bereits während ihrer achtmonatigen Interimsleitung der Verwaltung hat Frau Fisauli-Aalto gezeigt, dass sie eine führungsstarke, kompetente und engagierte Persönlichkeit ist. Mit einer klaren Vision und zielgerichtetem Handeln hat sie nicht nur den Arbeitsalltag in der Verwaltung stabilisiert, sondern auch wichtige Projekte auf den Weg gebracht, die Wedel nachhaltig voranbringen werden. Dabei galt es, ein schwieriges Erbe aufzuräumen, das nach der Abwahl des vorherigen Bürgermeisters hinterlassen wurde. Diese Aufgabe meisterte sie mit bemerkenswerter Effizienz und Zielstrebigkeit.
Eine beeindruckende Bilanz
Die Leistungen von Frau Fisauli-Aalto in ihrer bisherigen Rolle sprechen für sich:
Verbesserung des Arbeitsklimas: Durch regelmäßige Gespräche, offene Kommunikation und Mitarbeiterformate hat sie ein positives Arbeitsklima geschaffen. Dadurch konnten Konflikte entschärft und die Motivation der Mitarbeitenden gestärkt werden. Alle kommen wieder gern zur Arbeit. Und wer gern zur Arbeit kommt, leistet mehr.
Organisationsentwicklung: Mit der Umsetzung der Empfehlung zur Einführung einer Stadträtin und anderen strukturellen Maßnahmen hat sie entscheidende Modernisierungsschritte eingeleitet, die die Effizienz und Zukunftsfähigkeit der Verwaltung erhöhen.
Kontinuität und Handlungsfähigkeit: Sie hat zügig offene Schlüsselstellen besetzt und damit interne Prozesse optimiert, wodurch der reibungslose Betrieb der Verwaltung jederzeit gewährleistet war, selbst in schwierigen Phasen.
Wirtschaftsförderung: Frau Fisauli-Aalto hat in Gesprächen mit Unternehmern und Investoren wichtige Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung Wedels gesetzt. Die Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung gehört zu ihren zentralen Themen.
Haushaltskonsolidierung: Durch detaillierte Haushaltsanalysen und gezielte Einsparmaßnahmen hat sie erste Schritte zur finanziellen Stabilisierung gemeinsam mit der Kämmerei eingeleitet. Dies geschah mit Weitsicht, Mut und ohne die strategischen Ziele der Stadt aus den Augen zu verlieren.
Bewältigung spezifischer Herausforderungen: Besondere Aufmerksamkeit widmete sie zeitintensiven Projekten wie der Abwicklung von "Lütt Hütt" und der Suche nach Lösungen für den SC Rist und die Steinberghalle. Dabei zeigte sie Entschlossenheit und Verhandlungsgeschick.
Visionen für die Zukunft
Frau Fisauli-Aalto bringt klare und umsetzbare Ziele mit, die sie auch auf ihrer Website formuliert hat. Dabei liegt ihr Fokus auf folgenden Hauptthemen:
Finanzielle Stabilität: Angesichts leerer Kassen plant sie, durch eine vorausschauende Haushaltsplanung und gezielte Einsparungen die finanzielle Basis von Wedel zu sichern, ohne dabei notwendige Investitionen zu vernachlässigen.
Sicherheit: Sie möchte das Sicherheitsgefühl in Wedel durch innovative Konzepte und engere Zusammenarbeit mit den sicherheitsrelevanten Akteuren stärken.
Bildung und Sport: Mit gezielter Förderung von Bildungs- und Sportprojekten will sie Kindern und Jugendlichen in Wedel beste Entwicklungschancen bieten.
Transparenz und Bürgerbeteiligung: Durch neue Formate und Dialogangebote will sie die Bürger stärker in politische Entscheidungen einbinden und so Transparenz schaffen.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Die Förderung des Ehrenamts und sozialer Projekte soll Wedel als Gemeinschaft stärken und den Zusammenhalt fördern.
Digitale Verwaltung: Die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltungsprozesse stehen bei ihr im Mittelpunkt, um Bürgeranliegen schneller und effizienter bearbeiten zu können.
Nachhaltige Stadtentwicklung: Wedel soll durch nachhaltige Stadtplanung und pragmatische Lösungen ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort bleiben.
Herausforderungen und Chancen
Es ist kein Geheimnis, dass Wedel vor schwierigen finanziellen und strukturellen Herausforderungen steht. Frau Fisauli-Aalto betont jedoch, dass jede Krise auch eine Chance birgt. Unrealistische Prognosen oder negative Szenarien, die auf Stillstand oder Rückschritt hinweisen, haben in den letzten Monaten keinen Halt gefunden. Stattdessen hat sie durch ihre bisherigen Entscheidungen gezeigt, dass sie Wedel mit Weitblick und pragmatischen Lösungen sicher durch schwierige Zeiten führen kann. Es wird deutlich, dass Panikmache oder überzogene Befürchtungen nicht gerechtfertigt sind, wenn man die Fakten betrachtet.
Mit ihrem handlungsorientierten Ansatz und der Bereitschaft, unkonventionelle Wege zu gehen, wird sie darauf hinarbeiten, Wedel auf Kurs zu halten und gleichzeitig neue Potenziale zu erschließen. Ihr Ziel ist es, auch in herausfordernden Zeiten eine hohe Lebensqualität für die Wedelerinnen und Wedeler zu sichern.
Gemeinsam für Wedel
Trotz schwieriger finanzieller Zeiten und großer Herausforderungen blicke ich optimistisch in die Zukunft. Frau Fisauli-Aalto hat bereits gezeigt, dass sie über die Fähigkeiten und die Entschlossenheit verfügt, Wedel erfolgreich durch diese Phase zu führen. Mit ihrer Fähigkeit, Menschen zu verbinden und kreative Lösungen zu finden, wird sie unsere Stadt zu einem noch lebenswerteren Ort machen.
Frau Bürgermeisterin, ich wünsche Dir viel Erfolg, Tatkraft und Freude in Deiner neuen Aufgabe. Auf eine erfolgreiche Amtszeit – zum Wohle aller Wedelerinnen und Wedeler!
Ab dem 1. Januar 2025 gilt deutschlandweit eine neue Berechnung der Grundsteuer. Auch in Wedel wird diese Reform umgesetzt. Ziel der Reform ist es, die Steuer gerechter zu gestalten und auf veraltete Bewertungsgrundlagen zu verzichten. In diesem Artikel erkläre ich, was das konkret für uns Bürgerinnen und Bürger in Wedel bedeutet.
Warum die Reform?
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die bisherige Grundsteuerregelung veraltet und ungerecht ist. Die Einheitswerte, auf denen die Steuer basierte, stammen aus den Jahren 1935 (Ostdeutschland) und 1964 (Westdeutschland) und spiegeln die aktuellen Marktwerte nicht wider. Dies führte zu erheblichen Ungleichheiten bei der Besteuerung von Grundstücken.
Mit der Reform sollen:
Grundstücke und Gebäude auf Basis aktueller Daten bewertet werden,
die Steuerlast gerechter verteilt werden,
die Einnahmen der Kommunen langfristig gesichert bleiben.
Was bedeutet „aufkommensneutral“ für Wedel?
Die Stadt Wedel hat beschlossen, die Grundsteuer „aufkommensneutral“ anzupassen. Das bedeutet, dass die Gesamteinnahmen der Stadt aus der Grundsteuer nach der Reform ungefähr gleich bleiben sollen. Dafür werden die neuen Bewertungsgrundlagen mit einem angepassten Hebesatz kombiniert.
Das bedeutet:
Gesamteinnahmen bleiben stabil: Die Stadt wird nicht mehr oder weniger Grundsteuer insgesamt einnehmen.
Individuelle Unterschiede: Einige Eigentümer:innen in Wedel könnten mehr zahlen als bisher, andere weniger. Das hängt davon ab, wie das Grundstück und die Immobilie nach den neuen Regeln bewertet wurden.
Geplante Hebesätze in Wedel
Im Dezember 2024 soll der Rat der Stadt Wedel eine neue Hebesatzung beschließen. Die geplanten Hebesätze orientieren sich an den Empfehlungen des Transparenzregisters Schleswig-Holstein und lauten wie folgt:
Grundsteuerart
Aktueller Hebesatz (2024)
Geplanter Hebesatz (2025)
Grundsteuer A
380 %
494 %
Grundsteuer B
540 %
519 %
Die neuen Hebesätze wurden so kalkuliert, dass sie insgesamt aufkommensneutral sind. Dennoch kann es für einzelne Bürger:innen zu Veränderungen in der Steuerlast kommen, abhängig von der Neubewertung der Grundstücke.
Wie wird die Steuer berechnet?
Die Grundsteuer wird nach einer neuen Formel berechnet:
Grundsteuerwert: Wird vom Finanzamt auf Basis aktueller Daten wie Bodenrichtwerten, Grundstücksfläche und Gebäudeart festgelegt.
Steuermesszahl: Ein bundesweit geltender Faktor, der gesenkt wurde, um Steuererhöhungen zu vermeiden.
Hebesatz: Wird von der Stadt Wedel festgelegt und orientiert sich an den Empfehlungen des Transparenzregisters Schleswig-Holstein.
Welche Auswirkungen hat das für Grundstückseigentümer:innen?
Für die Bürgerinnen und Bürger in Wedel bedeutet das Folgendes:
Anstieg oder Senkung der Steuerlast: Grundstücke in besonders gefragten Lagen mit hohen Bodenwerten könnten höher besteuert werden, während Grundstücke in weniger gefragten Lagen entlastet werden.
Transparenz: Wedel orientiert sich an den Vorgaben des Transparenzregisters, um die Anpassungen fair und verständlich zu gestalten.
Was können Bürgerinnen und Bürger tun?
Prüfen Sie Ihren Bescheid: Das Finanzamt hat alle Grundstücke und Immobilien neu bewertet. Überprüfen Sie die Angaben in Ihrem Steuerbescheid, sobald dieser vorliegt.
Informieren Sie sich: Besuchen Sie die Webseite des Transparenzregisters Schleswig-Holstein oder wenden Sie sich an die Stadtverwaltung Wedel, um mehr über die Hebesätze zu erfahren.
Rechtzeitig handeln: Bei Unstimmigkeiten können Sie innerhalb der gesetzlichen Frist Widerspruch einlegen.
in den kommenden Tagen stehen mehrere wichtige Sitzungen unserer Ausschüsse an. Die Tagesordnungspunkte behandeln zentrale Themen aus den Bereichen Stadtentwicklung, Soziales, Umwelt, Bildung, Kultur und Verkehr. Hier erhalten Sie einen Überblick über die relevanten Themen und Beschlussvorlagen, die Sie nicht verpassen sollten.
Planungsausschuss – Dienstag, 03. Dezember 2024, 18:30 Uhr
Verkehrsbericht für den Ortsbereich Wedel: Präsentation der Unfallstatistik von 2016 bis 2023 mit Fokus auf Hauptunfallursachen und geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 20a „Schulauer Hafen“ – 2. Änderung Teilbereich Strandbaddamm: Diskussion über die Umwandlung des bisher rein gewerblich genutzten Areals in ein gemischt genutztes Gebiet für Gewerbe, Wohnen und Freizeit, einschließlich sozialem Wohnungsbau und gastronomischen Angeboten.
Sanierungsmaßnahme Stadthafen – Umgestaltung des Strandbades: Vorstellung geplanter Einzelmaßnahmen zur Aufwertung des Stadthafens und der „Maritimen Meile“, darunter die Wiederherstellung des Zugangs Hakendamm, eine Basketballfläche mit Wetterschutzüberdachung und eine barrierefreie Rampe.
Sozialausschuss – Dienstag, 03. Dezember 2024, 19:00 Uhr
Kostenerstattung des Kreises Pinneberg für Sozialhilfe: Neuverhandlung der finanziellen Unterstützung durch den Kreis. Verbesserungen sollen die Belastung der Stadt um 110.000 € jährlich reduzieren.
Zuschüsse für soziale Projekte 2025: Diskussion über Anträge und Finanzierung sozialer Einrichtungen wie Frauenhaus, Arbeitslosenselbsthilfe und Diakonieverein.
BKS-Ausschuss – Mittwoch, 04. Dezember 2024, 19:00 Uhr
Sanierung des Technicon Wedel: Annahme einer Spende der InaTec GmbH zur Unterstützung der Kulturarbeit im Technicon.
Kündigung und Neuverhandlung der Kita-Trägerverträge: Ziel ist die Anpassung der Verträge an das neue Kitagesetz. Qualität soll erhalten, gleichzeitig aber Kosten gesenkt werden.
Familienbüro im Rathaus: Prüfauftrag zur Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Familien, die u. a. Kita- und Schulangelegenheiten effizienter abwickeln könnte.
UBF-Ausschuss – Donnerstag, 05. Dezember 2024, 19:00 Uhr
Sanierung der Steinberghalle: Vorziehen der Beleuchtungsanlage für die 2. Basketball-Bundesliga. Entscheidung über verschiedene Sanierungsoptionen, darunter eine Erweiterung der Zuschauerkapazität auf 750 Plätze.
Fragen des Jugendbeirates: Maßnahmen gegen die Umweltbelastung durch Zigarettenkippen, darunter neue Mülleimer und Aschenbecher „to go“.
Carsharing in Wedel: Antrag auf eine Ausschreibung für stationsgebundene Carsharing-Stellplätze.
Schadstoffbelastung der P+R-Anlage: Untersuchung der organischen Schadstoffe im Grundwasser und mögliche Sanierungsmaßnahmen.
In allen Ausschüssen wird der Haushaltsentwurf 2025 behandelt. Jeder Ausschuss bespricht und diskutiert seine Zuständigkeiten. Im Haupt- und Finanzausschuss und im Rat wird dann der Gesamtentwurf beraten.
Die Sitzungen sind öffentlich, und Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Meinungen und Ideen einzubringen. Detaillierte Informationen zu den Tagesordnungspunkten finden Sie auf der Webseite der Stadt Wedel oder direkt in den Ausschusssitzungen.
Am 25. November 2024 stufte die Kommunalaufsichtsbehörde in Kiel den aktuellen Haushaltsentwurf der Stadt Wedel als nicht genehmigungsfähig ein. Grund dafür ist die fehlende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt, um Zinsen und Tilgungen für weitere Investitionskredite tragen zu können.
Hauptpunkte:
Die Kommunalaufsicht kritisiert die hohen Leistungsstandards und Kosten in vielen Bereichen der Stadt.
Eine Genehmigung des Haushalts 2025 wird nur unter der Bedingung erteilt, dass die Stadt konkrete Konsolidierungsmaßnahmen beschließt.
Die Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Stadt spätestens 2028 Jahresüberschüsse erzielt.
Ein Haushaltsbegleitbeschluss muss gemeinsam mit dem Haushaltsbeschluss 2025 verabschiedet werden.
Stellungnahme der 2. Stellvertretenden Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto:
Der Haushaltsbeschluss wird aufgrund der neuen Anforderungen von Dezember 2024 auf Januar 2025 verschoben.
Das Ziel ist es, den Haushalt inklusive Begleitbeschluss zu verabschieden.
Die Kommunalaufsicht sieht Wedel in der Lage, den Haushaltsausgleich aus eigener Kraft zu erreichen.
Wedel befindet sich nicht in der sogenannten „Vergeblichkeitsfalle“.
Ergebnisse der Umfrage: Wichtige Erkenntnisse zur Doppelraumnutzung
Die jüngste Umfrage zur Frage der Doppelraumnutzung von Klassenräumen durch die Schulkindbetreuung liefert spannende Einblicke in die Meinungen der Teilnehmer. Insgesamt haben 106 Personen an der Umfrage teilgenommen. Es ist jedoch zu beachten, dass diese Umfrage nicht repräsentativ ist, sondern lediglich eine Momentaufnahme der Meinungen darstellt. Hier sind die zentralen Ergebnisse im Detail:
1. Bewertung der Maßnahmen
Die allgemeine Stimmung unter den Teilnehmern ist gemischt, mit einer deutlichen Mehrheit, die die geplanten Maßnahmen als „eher positiv“ bewertet. Dennoch gibt es eine nicht zu unterschätzende Gruppe, die Bedenken äußert, insbesondere im Hinblick auf praktische Herausforderungen.
2. Wahrgenommene Vorteile
Eine Vielzahl von Teilnehmern sieht Vorteile der Maßnahmen. Am häufigsten genannt wurden:
Kosteneinsparungen für die Stadt
Verbesserte Nutzung bestehender Ressourcen
Die hohe Zustimmung zu diesen Punkten unterstreicht, dass die Maßnahmen als sinnvoll und wirtschaftlich effizient wahrgenommen werden.
3. Geäußerte Bedenken
Auf der anderen Seite wurden auch kritische Stimmen laut, die vor möglichen Nachteilen warnen. Häufig genannte Herausforderungen umfassen:
Logistische Schwierigkeiten und Planungsaufwand
Mögliche Einschränkungen der pädagogischen Qualität
Diese Bedenken verdeutlichen, dass bei der Umsetzung der Maßnahmen eine klare Kommunikation und detaillierte Planung entscheidend sind, um das Vertrauen der Beteiligten zu stärken.
4. Haltung zu den Maßnahmen
Die Meinungen zur Sinnhaftigkeit der Maßnahmen zeigen ein gemischtes Bild:
Ein Großteil der Teilnehmer hält die Maßnahmen für sinnvoll oder zumindest für diskutierbar, sofern Anpassungen vorgenommen werden.
Eine kleinere, aber klare Gruppe sieht die Maßnahmen kritisch.
5. Freitextantworten
In den Freitextfeldern wurden differenzierte Perspektiven sichtbar. Einige Teilnehmer betonten, dass bei der Umsetzung besonders die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund stehen müssen. Andere äußerten konkrete Verbesserungsvorschläge, wie eine verstärkte Nutzung von Fachräumen oder eine präzisere Abstimmung der Maßnahmen auf den Alltag der Schulen.
Fazit
Die Ergebnisse der Umfrage zeigen sowohl Potenziale als auch Herausforderungen der geplanten Maßnahmen auf. Während viele Teilnehmer die Vorteile betonen, gibt es klare Hinweise darauf, dass eine erfolgreiche Umsetzung nur mit intensiver Vorbereitung und einem Fokus auf Kommunikation und Transparenz gelingen kann. Die gemischten Meinungen verdeutlichen, dass ein Dialog mit allen Beteiligten wichtig ist, um eine breite Akzeptanz zu erreichen.
Diese Ergebnisse bieten eine wertvolle Grundlage für die weiteren politischen Diskussionen und die Optimierung der Maßnahmen. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer für ihre Beiträge und das konstruktive Feedback!
Bürgerbeteiligungsverfahren gestartet: Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan Nr. 27b „Hogschlag“ – 1. Änderung „Teilbereich Ost“
Die Stadt Wedel lädt alle Bürger*innen zur Mitgestaltung der Stadtentwicklung ein. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung können Anwohner*innen und Interessierte vom 11. November bis zum 29. November 2024 ihre Meinungen und Anregungen zur geplanten Bebauung des Gebiets „Hogschlag“, 1. Änderung „Teilbereich Ost“, einbringen.
Worum geht es?
Der Bebauungsplan Nr. 27b „Hogschlag“ sieht vor, eine bisher als Baumschulland genutzte Fläche zwischen der Holmer Straße und dem Ansgariusweg für Wohnungsbau zu erschließen. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum soll dieses innerstädtische Gebiet nun intensiviert und zu Wohnzwecken genutzt werden. Auch die Kreuzung Holmer Straße/Lülanden wird im Zuge des Projekts ausgebaut, um eine ordentliche Erschließung zu gewährleisten.
Ziele des Projekts:
Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum in Wedel.
Nutzung bisher freigehaltener Flächen für nachhaltige und effiziente Innenentwicklung.
Steuerung der Bebauung durch klare planungsrechtliche Vorgaben.
Wo und wie können Sie sich beteiligen?
Die Planunterlagen liegen im Rathaus, Fachbereich Bauen und Umwelt, Zimmer 214, während der Öffnungszeiten aus und können eingesehen werden. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Stellungnahme auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu senden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen werden nur in Ausnahmefällen berücksichtigt.
Der Landesrechnungshof Schleswig-Holstein hat im Jahr 2024 erstmals die Unterrichtsversorgung und -organisation an den Gemeinschaftsschulen des Landes überprüft. Dieser Bericht legt offen, welche Herausforderungen Schulen in der Praxis zu bewältigen haben und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft.
Exkurs: Was ist der Landesrechnungshof und welche Aufgaben hat er?
Der Landesrechnungshof ist eine unabhängige Institution, die als oberste Rechnungsprüfungsbehörde eines Bundeslandes agiert. Seine Hauptaufgabe ist die Überwachung der wirtschaftlichen und rechtmäßigen Verwendung öffentlicher Mittel. Dabei prüft der Landesrechnungshof, ob die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Verwaltung effizient, sparsam und im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften erfolgt. Er erstellt Berichte über seine Prüfungen und legt diese dem Landtag vor, um die öffentliche Finanzkontrolle und Transparenz zu gewährleisten. Die Empfehlungen des Landesrechnungshofs sind ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verwaltungspraxis und dienen dazu, Schwachstellen aufzudecken und Optimierungen anzuregen.
1. Prüfungsgegenstand
Die Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein wurden als Schulart zum ersten Mal genauer betrachtet. Im Jahr 2022 flossen etwa 500 Millionen Euro in das Personal von 180 Gemeinschaftsschulen, darunter 44 mit einer eigenen Oberstufe. Der Bericht untersucht die spezielle Situation dieser Schulen, die oft mit sehr unterschiedlichen Klassengrößen und einer ungleichen Verteilung der Lehrkräfte konfrontiert sind.
2. Unterrichtsversorgung - Anspruch und Wirklichkeit
Zielsetzung: Das Bildungsministerium plante eine Bedarfsdeckung von 102 bis 103 %. Dabei wurden jedoch alle Lehrkräfte-Stellen gezählt, unabhängig davon, ob diese tatsächlich besetzt waren.
Ergebnisse der Stichprobe: Bei einer Untersuchung von 19 Gemeinschaftsschulen kam der Landesrechnungshof auf eine durchschnittliche Unterrichtsversorgung von 96,7 %. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den Schulen, mit Werten von 90,4 % bis 101,4 %. Dies verweist auf erhebliche Defizite in der Ressourcenverteilung.
Unterschiede in den Fachbereichen: Während die Hauptfächer Deutsch (101,3 %), Mathematik (100,9 %) und Englisch (98,2 %) gut abgedeckt sind, gibt es bei anderen Fächern deutliche Defizite:
Naturwissenschaften: 94,6 % der Unterrichtsstunden konnten hier erteilt werden, oft durch fachfremde Lehrkräfte.
Ästhetische Bildung und Sport: Hier wurden nur 83 % der vorgesehenen Stunden abgedeckt.
Arbeit, Wirtschaft und Verbraucherbildung: Nur knapp die Hälfte der Stunden (49,8 %) konnte tatsächlich erteilt werden.
Wahlpflichtfächer in höheren Klassen: In diesen Bereichen lag die Abdeckung noch niedriger, etwa bei 44,8 % im Wahlpflichtbereich II.
Fokus auf Hauptfächer: Die Konzentration auf die Hauptfächer, die eine solide Grundlage für Schüler bieten, wird als sinnvoll erachtet. Doch es zeigt sich, dass eine dauerhafte Unterversorgung in bestimmten Nebenfächern langfristige Auswirkungen haben könnte.
3. Unterrichtsorganisation und -strukturen
Klassengrößen: Die durchschnittliche Klassengröße wurde in zwei Varianten berechnet:
Ohne doppelte Zählung der inklusiv beschulten Kinder (Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf): Die durchschnittliche Klassengröße lag hier bei 22,6 Schüler*innen.
Mit doppelter Zählung der inklusiv beschulten Kinder: Durch diese Berechnung stieg die durchschnittliche Klassengröße auf 24,7. Diese Zahl kommt der vom Bildungsministerium geplanten Klassengröße von 25 sehr nahe.
Bemerkenswert ist jedoch, dass nur etwa 20 % der Schulen tatsächlich die Zielgröße erreichen, während die Klassengrößen in vielen Fällen stark variieren. Das führt zu einer ungleichmäßigen Ressourcennutzung.
Doppelbesetzungen und Differenzierung: Einige Schulen setzen in anspruchsvollen Klassen eine Doppelbesetzung mit zwei Lehrkräften ein. Der Landesrechnungshof empfiehlt, in diesen Fällen statt einer zweiten Lehrkraft eher pädagogische Fachkräfte, wie Sozialpädagogen, einzusetzen. So könnte die knappe Ressource „Lehrkraft“ gezielter eingesetzt werden.
4. Lehrkräfteversorgung und Mangelfächer
Lehrkräftemangel: Viele Gemeinschaftsschulen beklagen einen spürbaren Mangel an Fachlehrkräften, besonders in Musik, Physik, Informatik und Chemie. Auch Lehrkräfte für Religion, Kunst und Englisch fehlen oft.
Studierende als Ersatz: In vielen Fällen werden Studierende eingesetzt, um den Unterrichtsbedarf abzudecken. Langfristig ist dies jedoch keine Lösung und stellt nur eine Überbrückung dar.
Herausforderung steigender Schülerzahlen: Durch Geburtenanstieg und Zuwanderung wird die Schülerzahl in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Ohne geeignete Maßnahmen könnte sich die Versorgungslücke weiter verschärfen.
5. Empfehlungen und Ausblick
Effizientere Klassenbildung: Der Landesrechnungshof betont die Notwendigkeit, die Klassenbildung an großen Schulen besser zu organisieren, um Ressourcen effizienter zu nutzen. Beispielsweise hätte man durch eine Reduktion von 18 Klassen eine spürbare Verbesserung erreichen können, ohne dabei die Klassengrößen stark zu erhöhen.
Stellenreserve und Quereinsteiger: Eine Stellenreserve könnte helfen, Unterrichtsausfälle bei unerwarteten Engpässen aufzufangen. Zudem empfiehlt der Landesrechnungshof die verstärkte Nutzung von Quereinsteigern. Qualifizierte befristet beschäftigte Lehrkräfte könnten übernommen werden, wenn sie sich bewährt haben.
Anpassung der Stundentafel: Der Bericht schlägt eine Überarbeitung der Stundentafel vor, um den Bedürfnissen der Gemeinschaftsschulen besser gerecht zu werden. So könnten z. B. Klassenlehrerstunden und praxisorientierte Fächer stärker berücksichtigt werden.
Schlussfolgerung
Der Bericht zeigt deutlich, wie komplex die Herausforderungen an den Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein sind. Neben einem Mangel an Fachkräften gibt es große Unterschiede in der Klassengröße und Unterversorgung in vielen Nebenfächern. Die Empfehlungen des Landesrechnungshofes zielen darauf ab, durch eine klügere Nutzung der vorhandenen Ressourcen und eine bessere Organisation die Unterrichtsqualität zu sichern. Ein optimierter Einsatz von multiprofessionellen Teams und die Einbindung von Quereinsteigern könnten die Situation langfristig stabilisieren und für eine zukunftssichere Versorgung sorgen.
die aktuellen Entwicklungen und Diskussionen in unserer Stadt sind spannender denn je! In den jüngsten Artikeln auf Wedel-Politik.de erfahren Sie alles über die wichtigen Sitzungen, Projekte und Ideen, die Wedel bewegen. Von den Haushaltsanträgen und neuen Finanzierungsansätzen bis hin zu den Zukunftsideen unserer Bürger*innen – lesen Sie mehr über die Schwerpunkte der Stadtpolitik.
➡️ Bildung, Kultur und Sport im Fokus:
Die Einladung zur 13. Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport (BKS) steht im Zeichen umfangreicher Haushaltsberatungen für das Jahr 2025. In dieser Sitzung werden die finanziellen Anträge der Kindertagesstätten und Bildungseinrichtungen besprochen, ebenso wie notwendige Zuschüsse zur Förderung kultureller Projekte. Besonders im Fokus stehen die umfangreichen Betriebskostenzuschüsse für Kindertagesstätten, die steigende Anforderungen im Bereich Instandhaltung und Betrieb abdecken sollen. Alle Details zur Agenda und den vorgeschlagenen Beschlüssen finden Sie in der Zusammenfassung: Zur BKS-Zusammenfassung
➡️ UBF: Steinberghalle im Fokus
Die Steinberghalle, eine zentrale Sport- und Veranstaltungshalle in Wedel, benötigt dringend eine neue Beleuchtungsanlage, die den Anforderungen der 2. Basketball-Bundesliga entspricht. Dies ist eines der Kernthemen der 12. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bau und Verkehr (UBF). Geplant ist eine umfassende Sanierung und Anpassung der Hallentechnik, um den Betrieb und die sportlichen Veranstaltungen langfristig zu sichern. Auch die Gestaltung des Umfelds und neue infrastrukturelle Maßnahmen, die Wedel nachhaltig stärken, sind auf der Agenda des UBF. Mehr zur Steinberghalle und den weiteren Projekten finden Sie in der Zusammenfassung: Zur UBF-Zusammenfassung
➡️ Umfrageergebnisse zum Wedel-Kennzeichen WED:
Die Einführung des WED-Kennzeichens hat eine breite Diskussion unter den Wedeler*innen ausgelöst. In einer Umfrage haben Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung zur Wiedereinführung des historischen Kennzeichens geteilt, und die Ergebnisse sind nun ausgewertet. Viele Wedeler verbinden Positives und ein Gefühl von Identität mit dem „WED“-Kennzeichen. Lesen Sie hier, wie die Umfrage ausgegangen ist: Zur Umfrageauswertung
➡️ Haushaltskonsolidierung durch öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP):
Ein weiteres wichtiges Thema für Wedel ist die Haushaltssicherung, und öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) werden als mögliche Lösung diskutiert. Durch die Einbindung privater Partner könnten notwendige Investitionen und öffentliche Aufgaben finanziell besser gestemmt werden. In einem Artikel beleuchten wir die Potenziale und Herausforderungen solcher Partnerschaften und zeigen auf, wie ÖPPs zur langfristigen Stabilität des Haushalts beitragen könnten: Zum Artikel über ÖPP
➡️ Ideen der Bürgerinnen und Bürger:
Welche Möglichkeiten gibt es für Wedel, Kosten einzusparen und gleichzeitig neue Einnahmequellen zu schaffen? Unsere Bürgerinnen und Bürger haben ihre Ideen und Vorschläge eingereicht, um Wedel finanziell nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten. Von kreativen Ideen zur Einnahmegenerierung bis hin zu Einsparpotenzialen – die wertvollsten Vorschläge finden Sie in diesem Artikel: Zum Artikel über Einsparideen
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Insgesamt haben 45 User abgestimmt. Das Ergebnis ist eindeutig:
100 % Zustimmung für die Antwortoption 1: Ich finde die Idee super und unterstütze das "WED"- Kennzeichen.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden. Das Ergebnis steht im deutlichen Kontrast zur Diskussion in den Sozialen Medien. Hier haben einige Kommentatoren auf Ihre bekannte Art versucht, dass Projekt madig zu reden. Geäußert wurde z.B.
Solange es nur Kosten verursacht, passt es ja zu Wedel!
Soll Wedel weiter negative Schlagzeilen verursachen?
Kostet nur unnötig Geld, das man sinnvoller verwenden kann.
Watn Unsinn.
Wedel selbst hat leider wenig Einfluss auf die Entscheidung. Entschieden wird dies auf Bundes- und Kreisebene. Aber erst einmal ist es auch nur eine Idee.