Die Sanierung der Steinberghalle beschäftigt die Kommunalpolitik in Wedel weiterhin. Eine neue Beschlussvorlage der Verwaltung zeigt nun, dass die Baukosten gestiegen sind. Um das Projekt zeitnah umsetzen zu können, wird vorgeschlagen, finanzielle Mittel umzuwidmen, die ursprünglich für das Elbestadion vorgesehen waren.
Die Steinberghalle, die in den Jahren 1980 bis 1981 erbaut wurde, weist Mängel in verschiedenen Bereichen wie Sanitäranlagen, Brandschutz, Lüftung, Heizung und Beleuchtung auf. Aus diesem Grund wurde die Sanierung der Halle in der Vergangenheit bereits politisch auf den Weg gebracht.
Die kalkulierten Kosten haben sich im Laufe der weiteren Planungen und Ausschreibungen jedoch verändert:
Da für diese Mehrkosten aktuell kein Nachtrag im städtischen Doppelhaushalt vorgesehen ist, müssen die Mittel innerhalb des investiven Haushaltes umgeschichtet werden. Die Verwaltung empfiehlt, geplante Bauvorhaben im Elbestadion – konkret die Sanierung der Laufbahn sowie die Errichtung einer Werkstatt und Garage – auf das Jahr 2027 zu verschieben.
Die Beschlussvorlage führt auf, welche anderen Optionen zur Debatte standen:
Die Notwendigkeit, unsere Sportstätten instand zu halten, steht außer Frage. Beide Anlagen, sowohl die Steinberghalle als auch das Elbestadion, haben einen deutlichen Sanierungsbedarf. Leider lässt die Verwaltung in der Vorlage die Frage offen, warum ausgerechnet das Elbestadion die geeignetste Möglichkeit ist, Gelder für die Steinberghalle freizumachen – und ob es die einzige Möglichkeit ist. Diese finanzpolitische Priorisierung muss in den anstehenden Ausschüssen sachlich diskutiert werden.
Die Vorlage wird in den kommenden Tagen in den städtischen Gremien beraten:
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